Wer wird zukünftig die Nase vorn haben, wenn jedes neu gebaute Wohnhaus seinen eigenen Energie-Speicher und Fotovoltaik bereits eingeplant haben wird? Tesla mit seiner Powerwall oder Kreisel mit seinem formvollendeten Mavero Heimspeicher? Der Konkurrenzkampf um die heimische, zukunftsfähige Stromversorgung hat begonnen!

Durchlesen und abspeichern!

Das große Wettrennen um die zukünftige Vorherrschaft im Bereich der Energieversorgung  ist eröffnet. Und die wird sich, aller Voraussicht nach, jenseits von fossilen Brennstoffen abspielen und aus regenerativen Quellen speisen. Zwei der Hauptakteure in der Arena der weltweiten Konkurrenz: Kreisel und Tesla.
Von Tesla haben die meisten schon mal etwas gehört, aber wer bitte ist Kreisel? Wird das ein Kampf von dem kleinen David gegen Goliath also? Keineswegs. Vielmehr ein Wettbewerb auf voller Augenhöhe.
Während viele jetzt immer noch fragen, wer denn nun hinter dem Namen Kreisel steckt, läuft bereits jetzt der Run um die Pole Position, und die findet tatsächlich mittlerweile vor allem im Bereich der privaten Energieversorgung statt. Also zuhause.
Von der Gründergarage in Österreich nach China, Los Angeles und den Rest der Welt.
Aber, von vorn. Wir stellen vor: Die Gebrüder Kreisel. Seit über sechs Jahren schrauben die Brüder Philipp, Johann und Markus Kreisel an der Batterie der Zukunft. Begonnen hat alles in der heimischen Garage mit dem Versuch, in Eigenregie einen Audi A2 mit einem leistungsfähigen und vor allem abgasfreien Antrieb auszubauen. Da den Kreisel-Tüftlern die Reichweite herkömmlicher Batterien nicht genügte, begannen sie, ihre eigene zu entwickeln.

Tesla ist marketingtechnisch einfach sehr gut und schafft es, mit seinen Produkten Emotionen zu erzeugen. Wir profitieren sogar davon, weil die Leute anfangen sich mit dieser Technologie zu beschäftigen und sehr schnell auf uns zukommen. Und zwar deshalb, weil wir einfach sehr effizient sind.

MARKUS KREISEL, Vertrieb und Marketing

Das Resultat ist eine Batterie, die es längst mit dem Konkurrenzprodukt von Marktführer Tesla aufnehmen kann. Mehr als das: Sie ist nicht nur kompakter und leichter, sondern sie erwärmt sich auch weniger. Ein klarer Punktsiegt, der zeigt, dass das kleine Familienunternehmen die Konkurrenz keineswegs fürchten muss. Im Gegenteil: Eigenen Angaben zufolge profitieren die Kreisel Brüder sogar von der (noch!) derzeitigen Marktmacht Teslas. „Tesla ist marketingtechnisch einfach sehr gut und schafft es, mit seinen Produkten Emotionen zu erzeugen. Wir profitieren sogar davon, weil die Leute anfangen sich mit dieser Technologie zu beschäftigen und sehr schnell auf uns zukommen. Und zwar deshalb, weil wir einfach sehr effizient sind, “ kommentiert Markus Kreisel, der bei Kreisel für Vertrieb und Marketing verantwortlich ist, die Situation ganz selbstbewusst.
Große Fahrzeug- und Flugzeughersteller, Bootsbauer und zahlreiche Privatpersonen rennen dem Unternehmen wegen seiner Akkus und Antriebssysteme regelrecht die Tür ein. Inzwischen gibt es für die Batterie Anfragen aus Fernost und Hollywood. Aber, das ist noch längst nicht alles!
Der Häuserkampf ist eröffnet!
Die Unternehmensstrategie beschränkt sich bei Kreisel, ebenso wenig wie bei Tesla, längst nicht mehr nur auf das Boom-Segment Elektro-Mobilität. Vielmehr: Der Häuserkampf ist eröffnet! Und der Nahkampf um die heimische, zukunftsfähige Stromversorgung mithilfe leistungsstarker Speichersysteme hat begonnen:
Zum Vergleich: Tesla bietet mit seiner Powerwall eine nachhaltige Energieversorgung aus erneuerbaren Quellen für die eigenen vier Wände. In Kombination mit Solardachziegeln ergibt sich unerschöpflicher Strom aus der Sonne. Mit der Powerwall wird der Solarstrom tagsüber gespeichert, mit dem nachts der Haushalt versorgt werden kann und technische Geräte aufgeladen werden können.
Derweil wartet Kreisel an der „heimischen Front“ mit seiner Design-Heimspeicher-Innovation auf, dem Mavero. Er geht gerade neu in Produktion und soll im vierten Quartal 2017 ausgeliefert werden. Vom Design, das jüngst mit dem International Design Award in Los Angeles ausgezeichnet wurde, über die erweiterbare Funktionalität dank modularer Ausstattung, und die komplett regional angelegte Produktion am Standort Oberösterreich, bis hin zu einem (trotzdem) sehr guten Preis-Leistungsverhältnis ist hier alles bis ins letzte Detail durchdacht.
Der Energiespeicher von Kreisel lädt tagsüber Energie, idealerweise aus erneuerbaren Energiequellen, die dann über Nacht in Haushaltsgeräte oder in ein Elektrofahrzeug eingespeist werden kann.
Der Energiespeicher von Kreisel lädt tagsüber Energie, idealerweise aus erneuerbaren Energiequellen, die dann über Nacht in Haushaltsgeräte oder in ein Elektrofahrzeug eingespeist werden kann. Das Leistungsvolumen, das zwischen 10 bis 28 Kilowattstunden (kWh) liegt, ist beachtlich. Zum Vergleich: Mit einer Kilowattstunde kann man ungefähr 70 Tassen Kaffee kochen oder sieben Stunden lang fernsehen. Die flexible Stromspeicherlösung aus österreichischer Produktion lässt sich dank modularer Bauweise aufrüsten und ist für private und gewerbliche Anwendungen geeignet.
Das nächste große Ding
nach dem E-Auto Boom
Markus Kreisel sieht den Markt für Heimspeicher weiterhin als das zweite nächste große Ding, das gleich an das Boom-Thema Elektrifizierung der Fahrzeuge anschließt. Und hat bereits jetzt eine klare Vision, wo das Unternehmen in der Zukunft stehen wird: „Der Markt im Sektor Speicher wird rasch weiterwachsen, wir stehen erst am Anfang. In wenigen Jahren wird jedes Wohnhaus Energie-Speicher und Fotovoltaik fix eingeplant haben.“
Gesetzt den Fall, dass jeder private Hausbesitzer dann auch noch ein E-Auto in der Garage stehen hat, ist das Thema Ladestation zumindest im Nahbereich geklärt: Über Nacht lässt sich das Fahrzeug problemlos aufladen. Kreisel: „Einen enormen Schub wird die Entwicklung der E-Mobilität bringen. Der derzeitige Marktanteil von nur zwei Prozent lässt erahnen, welches Potenzial hier noch schlummert. Kreisel Electric wird sich bemühen in allen Marktsegmenten vertreten zu sein – vom Endkonsumenten bis hin zur industriellen Anwendung.“
Das Leistungsvolumen, das zwischen 10 bis 28 kWh liegt, ist beachtlich. Zum Vergleich: Mit einer Kilowattstunde kann man ungefähr 70 Tassen Kaffee kochen oder sieben Stunden lang Netflix gucken.
Genau wie bei Tesla läuft auch bei Kreisel derzeit alles auf Hochtouren. Dazu muss man nur die rasanten Wachstumsraten der Mitarbeiter in Augenschein nehmen: Von zuletzt rund 80 Mitarbeitern ist bis Mitte 2018 eine Belegschaft von 200 Mitarbeitern geplant. Doch dabei wird es mit ziemlicher Sicherheit kaum bleiben: Nach einem weiteren Standort in Los Angeles, wo bereits bekennende Kreisel-Fans wie Hollywoodstar und Österreicher Arnold Schwarzenegger auf die neuesten Produkt-Innovationen warten, ist ein weiterer Standort in Wien geplant.

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Das große Wettrennen um die zukünftige Vorherrschaft im Bereich der Energieversorgung  ist eröffnet. Und die wird sich, aller Voraussicht nach, jenseits von fossilen Brennstoffen abspielen und aus regenerativen Quellen speisen. Zwei der Hauptakteure in der Arena der weltweiten Konkurrenz: Kreisel und Tesla.

Von Tesla haben die meisten schon mal
etwas gehört, aber wer bitte ist Kreisel?
Wird das ein Kampf von dem kleinen
David gegen Goliath also? Keineswegs.
Vielmehr ein Wettbewerb auf
voller Augenhöhe.

Während viele jetzt immer noch fragen, wer denn nun hinter dem Namen Kreisel steckt, läuft bereits jetzt der Run um die Pole Position, und die findet tatsächlich mittlerweile vor allem im Bereich der privaten Energieversorgung statt. Also zuhause.
Von der Gründergarage in Österreich nach China, Los Angeles und den Rest der Welt
Aber, von vorn. Wir stellen vor: Die Gebrüder Kreisel. Seit über sechs Jahren schrauben die Brüder Philipp, Johann und Markus Kreisel an der Batterie der Zukunft. Begonnen hat alles in der heimischen Garage mit dem Versuch, in Eigenregie einen Audi A2 mit einem leistungsfähigen und vor allem abgasfreien Antrieb auszubauen. Da den Kreisel-Tüftlern die Reichweite herkömmlicher Batterien nicht genügte, begannen sie, ihre eigene zu entwickeln.

Tesla ist marketingtechnisch einfach sehr gut und schafft es,
mit seinen Produkten Emotionen zu erzeugen. Wir profitieren
sogar davon, weil die Leute anfangen sich mit dieser Technologie
zu beschäftigen und sehr schnell auf uns zukommen. Und zwar
deshalb, weil wir einfach sehr effizient sind.

MARKUS KREISEL
Vertrieb und Marketing

Das Resultat ist eine Batterie, die es längst mit dem Konkurrenzprodukt von Marktführer Tesla aufnehmen kann. Mehr als das: Sie ist nicht nur kompakter und leichter, sondern sie erwärmt sich auch weniger. Ein klarer Punktsiegt, der zeigt, dass das kleine Familienunternehmen die Konkurrenz keineswegs fürchten muss. Im Gegenteil: Eigenen Angaben zufolge profitieren die Kreisel Brüder sogar von der (noch!) derzeitigen Marktmacht Teslas. „Tesla ist marketingtechnisch einfach sehr gut und schafft es, mit seinen Produkten Emotionen zu erzeugen. Wir profitieren sogar davon, weil die Leute anfangen sich mit dieser Technologie zu beschäftigen und sehr schnell auf uns zukommen. Und zwar deshalb, weil wir einfach sehr effizient sind, “ kommentiert Markus Kreisel, der bei Kreisel für Vertrieb und Marketing verantwortlich ist, die Situation ganz selbstbewusst.

Große Fahrzeug- und Flugzeughersteller,
Bootsbauer und zahlreiche Privatpersonen
rennen dem Unternehmen wegen seiner
Akkus und Antriebssysteme regelrecht
die Tür ein. Inzwischen gibt es für die
Batterie Anfragen aus Fernost und
Hollywood. Aber, das ist noch
längst nicht alles!

Der Häuserkampf ist eröffnet!
Die Unternehmensstrategie beschränkt sich bei Kreisel, ebenso wenig wie bei Tesla, längst nicht mehr nur auf das Boom-Segment Elektro-Mobilität. Vielmehr: Der Häuserkampf ist eröffnet! Und der Nahkampf um die heimische, zukunftsfähige Stromversorgung mithilfe leistungsstarker Speichersysteme hat begonnen:
Zum Vergleich: Tesla bietet mit seiner Powerwall eine nachhaltige Energieversorgung aus erneuerbaren Quellen für die eigenen vier Wände. In Kombination mit Solardachziegeln ergibt sich unerschöpflicher Strom aus der Sonne. Mit der Powerwall wird der Solarstrom tagsüber gespeichert, mit dem nachts der Haushalt versorgt werden kann und technische Geräte aufgeladen werden können.
Derweil wartet Kreisel an der „heimischen Front“ mit seiner Design-Heimspeicher-Innovation auf, dem Mavero. Er geht gerade neu in Produktion und soll im vierten Quartal 2017 ausgeliefert werden. Vom Design, das jüngst mit dem International Design Award in Los Angeles ausgezeichnet wurde, über die erweiterbare Funktionalität dank modularer Ausstattung, und die komplett regional angelegte Produktion am Standort Oberösterreich, bis hin zu einem (trotzdem) sehr guten Preis-Leistungsverhältnis ist hier alles bis ins letzte Detail durchdacht.

Der Energiespeicher von Kreisel lädt
tagsüber Energie, idealerweise aus
erneuerbaren Energiequellen, die
dann über Nacht in Haushaltsgeräte
oder in ein Elektrofahrzeug
eingespeist werden kann.

Der Energiespeicher von Kreisel lädt tagsüber Energie, idealerweise aus erneuerbaren Energiequellen, die dann über Nacht in Haushaltsgeräte oder in ein Elektrofahrzeug eingespeist werden kann. Das Leistungsvolumen, das zwischen 10 bis 28 Kilowattstunden (kWh) liegt, ist beachtlich. Zum Vergleich: Mit einer Kilowattstunde kann man ungefähr 70 Tassen Kaffee kochen oder sieben Stunden lang fernsehen. Die flexible Stromspeicherlösung aus österreichischer Produktion lässt sich dank modularer Bauweise aufrüsten und ist für private und gewerbliche Anwendungen geeignet.
Das nächste große Ding nach dem E-Auto Boom
Markus Kreisel sieht den Markt für Heimspeicher weiterhin als das zweite nächste große Ding, das gleich an das Boom-Thema Elektrifizierung der Fahrzeuge anschließt. Und hat bereits jetzt eine klare Vision, wo das Unternehmen in der Zukunft stehen wird: „Der Markt im Sektor Speicher wird rasch weiterwachsen, wir stehen erst am Anfang. In wenigen Jahren wird jedes Wohnhaus Energie-Speicher und Fotovoltaik fix eingeplant haben.“
Gesetzt den Fall, dass jeder private Hausbesitzer dann auch noch ein E-Auto in der Garage stehen hat, ist das Thema Ladestation zumindest im Nahbereich geklärt: Über Nacht lässt sich das Fahrzeug problemlos aufladen. Kreisel: „Einen enormen Schub wird die Entwicklung der E-Mobilität bringen. Der derzeitige Marktanteil von nur zwei Prozent lässt erahnen, welches Potenzial hier noch schlummert. Kreisel Electric wird sich bemühen in allen Marktsegmenten vertreten zu sein – vom Endkonsumenten bis hin zur industriellen Anwendung.“

Das Leistungsvolumen, das zwischen
10 bis 28 kWh liegt, 
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kann man ungefähr 70 Tassen Kaffee
kochen oder sieben Stunden
lang Netflix gucken. 

Genau wie bei Tesla läuft auch bei Kreisel derzeit alles auf Hochtouren. Dazu muss man nur die rasanten Wachstumsraten der Mitarbeiter in Augenschein nehmen: Von zuletzt rund 80 Mitarbeitern ist bis Mitte 2018 eine Belegschaft von 200 Mitarbeitern geplant. Doch dabei wird es mit ziemlicher Sicherheit kaum bleiben: Nach einem weiteren Standort in Los Angeles, wo bereits bekennende Kreisel-Fans wie Hollywoodstar und Österreicher Arnold Schwarzenegger auf die neuesten Produkt-Innovationen warten, ist ein weiterer Standort in Wien geplant.

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By | 2017-12-07T10:20:14+01:00 August 30th, 2017|Think Green|Kommentare deaktiviert für Durchlesen und abspeichern!