Wer jetzt schon nicht mehr richtig schlafen kann, weil ihn nach dem Sommerurlaub die Aussicht auf den Alltag plagt, kann sich ja mal einen Wunschtraum der besonderen Art gönnen: Wie wäre es mit einer Hotel-nacht unter freiem Sternehimmel, inmitten einzigartiger Alpenkulisse, mit bester Bergluft und Extra-Butler Service inklusive?

EINE NACHT IM NULL-STERNE-HOTEL

In den meisten Bundesländern sind die Sommerferien jetzt vorbei. Over, aus, vorbei. Die Tage werden schon wieder kürzer, das Ende des Sommers – für viele die beste Zeit des Jahres – kündigt sich an. Der Alltag geht in die nächste Runde. Bevor uns der Gewohnheitstrott wieder voll im Griff hat, könnte ein Blick auf dieses folgende Projekt für ein wenig Trost und „Urlaubsgefühl reloaded“ sorgen: Wir sehen aufsehenerregende Berglandschaften, die, inszeniert mit Akzenten der Kunst, den Blick der Gewohnheit durchbrechen.
Das erste Hotelbett unter freiem Himmel
Träume der besonderen Art verwirklichen Künstler des schweizerischen Art Safiental Kollektivs, das aus der Internationalen Alps Art Academy 2016 hervorgegangen ist. Eines der Projekte ist das erste Hotelbett unter freiem Himmel (auch bekannt als das erste Null Sterne Hotel), das in diesem Jahr bereits in die zweite Runde gegangen ist.

Statt Zimmerwänden mit Panoramatapete gibt’s für die Hotelgäste echte Naturkulisse mit unverstelltem Alpenblick. Dazu inklusive frische Bergluft und Butlerservice.

Die Einrichtung fehlt naturgemäß, wird dafür aber originell kompensiert: Durch einen besonders aufmerksamen Butler-Service. Und, natürlich, dem nicht zu übertreffenden Naturerlebnis an sich!
Unter dem Null-Sterne-Hotel muss sich der Gast ein stabiles und kuscheliges Doppelbett im Freien inklusive Nachttischen und Nachttischlampen vorstellen, das auf einer einsamen Terrasse im Schweizer Safiental steht. “Die Zahl Null verkörpert die Freiheit und die Unabhängigkeit, Luxus und Werte neu zu definieren – abseits der gängigen Hotelklassifikation“, so Konzeptkünstler Patrik Riklin, der mit dieser genialen Idee seit Jahren von sich reden macht.
Um in den Genuss dieses unvergesslichen Erlebnisses zu kommen, müssen die Gäste dazu bereit sein, sehr spontan anzureisen. Denn bei einer Übernachtung im Freien muss natürlich auch das Wetter mitspielen. Wer eine Übernachtung bucht, bekommt deshalb meist ca. 24 Stunden vorher Bescheid, ob es wetterbedingt möglich ist anzureisen.
Zudem will der nächtliche Gang zur Toilette gut geplant sein, denn das nächste öffentliche Klo ist gut 10 Minuten vom Bett entfernt. Frischen Kaffee und ein leckeres Frühstück gibt es morgens auf Wunsch von einem Butler direkt ans Bett überrascht. Der Preis kann sich auch sehen lassen. Für dieses tolle Übernachtungsabenteuer für zwei Personen nimmt Riklin 230 Euro
Was passiert, wenn es ganz unerwartet regnet?
Bei Regen erhalten die Gäste in der nahen Alphütte Zuflucht und ein Dach über dem Kopf. Das Null-Stern-Bett steht dann im «Standby-Modus» unter einer Schutzblache. Aus dem Bündner Safiental, wo das Null-Stern-Bett im vergangenen Sommer stand, wurde das Projekt in diesem Jahr ins Appenzellerland verlegt. In dieser Saison wurde das Hotel-Projekt auf dem Göbsi bei Gonten aufgebaut.
Hotelzimmer mit Sprech-TV
Ein besonderes Schmankerl gibt es in diesem Jahr neu dazu: Es handelt sich dabei um einen eigenen Fernseher „auf dem Zimmer“, der aber weder digital noch elektrisch-analog funktioniert. Das Programm besteht aus Nachrichten, Wetterprognosen, Anekdoten und Witzen aus der Region. Der Butler übernimmt die Moderation persönlich: Er spricht durch das Gehäuse eines ausgedienten TV-Kastens direkt zu den Gästen.
Was das Ganze soll? Die Künstler Frank und Patrik Riklin verstehen ihren Live-Fernseher als Statement gegen den gesellschaftlichen Digitalisierungswahn. Für die Zukunft hoffen die Riklins, dass ihre Idee des „immobilienbefreiten Hotelzimmers“ ohne Wände und ohne Dach» auch in anderen Regionen Nachahmung findet. Es soll bereits Gespräche für Standorte im Jahr 2018 geben.
Landschaftskunst mit phänomenalen Aussichten
Weitere Installationen, wie die „Bergkanzel“, „Une échappée belle“, die Brückeninstallation „Bridge-Sewing“ oder Performances, wie „The only emergency is the absence of emergency“ widmen sich dem Thema Landschaftkunst. Die kraftvolle und Landschaft des Safientals mit ihren steilen Bergflanken und der imposanten Rheinschlucht war für die Künstler eine besonders inspirierende Kulisse.

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EINE NACHT IM
NULL-STERNE-HOTEL

In den meisten Bundesländern sind die Sommerferien jetzt vorbei. Over, aus, vorbei. Die Tage werden schon wieder kürzer, das Ende des Sommers – für viele die beste Zeit des Jahres – kündigt sich an. Der Alltag geht in die nächste Runde. Bevor uns der Gewohnheitstrott wieder voll im Griff hat, könnte ein Blick auf dieses folgende Projekt für ein wenig Trost und „Urlaubsgefühl reloaded“ sorgen: Wir sehen aufsehenerregende Berglandschaften, die, inszeniert mit Akzenten der Kunst, den Blick der Gewohnheit durchbrechen.
Das erste Hotelbett unter freiem Himmel
Träume der besonderen Art verwirklichen Künstler des schweizerischen Art Safiental Kollektivs, das aus der Internationalen Alps Art Academy 2016 hervorgegangen ist. Eines der Projekte ist das erste Hotelbett unter freiem Himmel (auch bekannt als das erste Null Sterne Hotel), das in diesem Jahr bereits in die zweite Runde gegangen ist.

Statt Zimmerwänden mit
Panoramatapete gibt’s für
die Hotelgäste echte Naturkulisse
mit unverstelltem Alpenblick.
Dazu inklusive frische Bergluft
und Butlerservice.

Die Einrichtung fehlt naturgemäß, wird dafür aber originell kompensiert: Durch einen besonders aufmerksamen Butler-Service. Und, natürlich, dem nicht zu übertreffenden Naturerlebnis an sich!
Unter dem Null-Sterne-Hotel muss sich der Gast ein stabiles und kuscheliges Doppelbett im Freien inklusive Nachttischen und Nachttischlampen vorstellen, das auf einer einsamen Terrasse im Schweizer Safiental steht. “Die Zahl Null verkörpert die Freiheit und die Unabhängigkeit, Luxus und Werte neu zu definieren – abseits der gängigen Hotelklassifikation“, so Konzeptkünstler Patrik Riklin, der mit dieser genialen Idee seit Jahren von sich reden macht.
Um in den Genuss dieses unvergesslichen Erlebnisses zu kommen, müssen die Gäste dazu bereit sein, sehr spontan anzureisen. Denn bei einer Übernachtung im Freien muss natürlich auch das Wetter mitspielen. Wer eine Übernachtung bucht, bekommt deshalb meist ca. 24 Stunden vorher Bescheid, ob es wetterbedingt möglich ist anzureisen.
Zudem will der nächtliche Gang zur Toilette gut geplant sein, denn das nächste öffentliche Klo ist gut 10 Minuten vom Bett entfernt.
Frischen Kaffee und ein leckeres Frühstück gibt es morgens auf Wunsch von einem Butler direkt ans Bett überrascht. Der Preis kann sich auch sehen lassen. Für dieses tolle Übernachtungsabenteuer für zwei Personen nimmt Riklin 230 Euro
Was passiert, wenn es ganz unerwartet regnet?
Bei Regen erhalten die Gäste in der nahen Alphütte Zuflucht und ein Dach über dem Kopf. Das Null-Stern-Bett steht dann im «Standby-Modus» unter einer Schutzblache. Aus dem Bündner Safiental, wo das Null-Stern-Bett im vergangenen Sommer stand, wurde das Projekt in diesem Jahr ins Appenzellerland verlegt. In dieser Saison wurde das Hotel-Projekt auf dem Göbsi bei Gonten aufgebaut.
Hotelzimmer mit Sprech-TV
Ein besonderes Schmankerl gibt es in diesem Jahr neu dazu: Es handelt sich dabei um einen eigenen Fernseher „auf dem Zimmer“, der aber weder digital noch elektrisch-analog funktioniert. Das Programm besteht aus Nachrichten, Wetterprognosen, Anekdoten und Witzen aus der Region. Der Butler übernimmt die Moderation persönlich: Er spricht durch das Gehäuse eines ausgedienten TV-Kastens direkt zu den Gästen. Was das Ganze soll? Die Künstler Frank und Patrik Riklin verstehen ihren Live-Fernseher als Statement gegen den gesellschaftlichen Digitalisierungswahn. Für die Zukunft hoffen die Riklins, dass ihre Idee des „immobilienbefreiten Hotelzimmers“ ohne Wände und ohne Dach» auch in anderen Regionen Nachahmung findet. Es soll bereits Gespräche für Standorte im Jahr 2018 geben.
Landschaftskunst mit phänomenalen Aussichten
Weitere Installationen, wie die „Bergkanzel“, „Une échappée belle“, die Brückeninstallation „Bridge-Sewing“ oder Performances, wie „The only emergency is the absence of emergency“ widmen sich dem Thema Landschaftkunst. Die kraftvolle und Landschaft des Safientals mit ihren steilen Bergflanken und der imposanten Rheinschlucht war für die Künstler eine besonders inspirierende Kulisse.

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By | 2017-11-21T09:45:15+01:00 September 5th, 2017|Explore Green|Kommentare deaktiviert für Eine Nacht im Null-Sterne-Hotel