Vom Bauernhof in der Niederlausitz in die Kfz-Werkstatt, ins Ingenieursstudium, in die Werkshallen von Porsche. Erste Schritte als Unternehmer gegangen, dann doch wieder Ingenieur geblieben. Aber angekommen war ich noch nicht.
Im Jahr 2000 führte mich mein Weg zu einer Berliner Beratung, die hauptsächlich Ministerien beriet. Ich nahm mich des Themas Elektromobilität an. Heute vor 17 Jahren ein Fantasiewort. Für die Politik verfasste ich Strategiepapiere, die neue Wertschöpfungsketten für die deutsche Industrie aufzeigen sollten. Ich mache keinen Hehl daraus: Nach der Zeit bei Porsche war ich wenig begeistert von neuen Umwelttechnologien. Andererseits reizte es mich, die Welt von morgen mitgestalten zu könnnen. Ich arbeitete an Zukunftsthemen. Über die Jahre wurde ich zum Profi. Erneuerbare Energien, Elektrofahrzeuge, Brennstoffzellen – auf einmal ging das aus dem Effeff. Grün war plötzlich spannend. Es tat sich so viel.
Eines aber ließ mich niemals los: Die Liebe zur Musik. Per Zufall lernte ich ein Idol meiner Teenager-Tage kennen: Clark Datchler, Sänger der in den 80ern sehr erfolgreichen Band Johnny Hates Jazz. Auf seinem Solo-Album „Tomorrow“ fragte sich Clark, wie unser Planet nachhaltig funktionieren könne. Woher kommt unsere Energie, wenn das Erdöl aufgebraucht ist? Clark steckte mich an und mich ließen die großen Fragen um die Zukunft des blauen Planeten nicht los. Ich wollte Lösungen suchen, entdecken, großmachen. Die GreenTec Awards entstanden.

Eine Reise
durchs Grüne

Eine sehr persönliche Geschichte über Erfolge, Misserfolge und Ausdauer.

Teil 2

Text by Marco Voigt
Vom Bauernhof in der Niederlausitz in die Kfz-Werkstatt, ins Ingenieursstudium, in die Werkshallen von Porsche. Erste Schritte als Unternehmer gegangen, dann doch wieder Ingenieur geblieben. Aber angekommen war ich noch nicht.
Im Jahr 2000 führte mich mein Weg zu einer Berliner Beratung, die hauptsächlich Ministerien beriet. Ich nahm mich des Themas Elektromobilität an. Heute vor 17 Jahren ein Fantasiewort. Für die Politik verfasste ich Strategiepapiere, die neue Wertschöpfungsketten für die deutsche Industrie aufzeigen sollten. Ich mache keinen Hehl daraus: Nach der Zeit bei Porsche war ich wenig begeistert von neuen Umwelttechnologien. Andererseits reizte es mich, die Welt von morgen mitgestalten zu könnnen. Ich arbeitete an Zukunftsthemen. Über die Jahre wurde ich zum Profi. Erneuerbare Energien, Elektrofahrzeuge, Brennstoffzellen – auf einmal ging das aus dem Effeff. Grün war plötzlich spannend. Es tat sich so viel.
Eines aber ließ mich niemals los: Die Liebe zur Musik. Per Zufall lernte ich ein Idol meiner Teenager-Tage kennen: Clark Datchler, Sänger der in den 80ern sehr erfolgreichen Band Johnny Hates Jazz. Auf seinem Solo-Album „Tomorrow“ fragte sich Clark, wie unser Planet nachhaltig funktionieren könne. Woher kommt unsere Energie, wenn das Erdöl aufgebraucht ist? Clark steckte mich an und mich ließen die großen Fragen um die Zukunft des blauen Planeten nicht los. Ich wollte Lösungen suchen, entdecken, großmachen. Die GreenTec Awards entstanden.
10 Jahre GreenTec Awards. Eine Ära!
Mein Partner Sven Krüger und ich wollten den bedeutendsten Umweltpreis der Welt schaffen. Wir wollten grünen Ideen und Technologien eine Bühne bieten. Wir wollten zum Aushängeschild für grüne Pioniere werden. Und wieder einmal wurde ich belächelt. Ich erntete haufenweise Neins, bekam wenig Zutrauen entgegengebracht, wurde immerzu mit Skepsis konfrontiert.
Aber wir blieben dran: Und dann kam Dr. Werner Brinker, seinerzeit CEO des Energieversorgers EWE, der uns den Weg entgegen unzähliger Widerstände ebnete. Ein wahrer Kraftakt, aber Arbeit, die Sinn gibt, entfesselt auch Kraft. Die Belohnung: Nach zehn Jahren GreenTec Awards, inzwischen tatsächlich Europas bedeutendster Umwelttechnologiepreis, haben wir unzählige wunderbare Bekanntschaften knüpfen dürfen: Mit Politikern, Unternehmern, Wissenschaftlern, Medienmachern, Kulturschaffenden und Sportlern, die einen Unterschied machen wollen. Zumeist waren es aber gerade die jungen Menschen, die mutig vorangehen, richtungsweisende Impulse schenken und für eine Idee alles geben.
In diesem Jahrzehnt auch anderer grüner Projekte abseits der Bühnen der GreenTec Awards nahm ich wahr, dass Nachhaltigkeit, Biotechnologien und Energieeffizienz auch im wirtschaftlichen Umfeld zunehmend an Bedeutung gewinnen. Für uns Konsumenten scheint es aber bis heute schwierig, sich auf einem intransparenten und unübersichtlichen Markt konsumbewusst und mit nachhaltigem Interesse zu bewegen. Und so begann für mich eine neue Etappe: Ich will beweisen, dass sich Lifestyle und Nachhaltigkeit nicht ausschließen. Sich nicht ausschließen dürfen. Sich nicht ausschließen müssen.
Was kommt als nächstes?
Mit erfahreneren Partnern aus Wirtschaft, Kunst, Kultur, Medien und Werbung entstand die Idee einer Plattform für kuratierte grüne Produkte, ganz gleich aus welchem Produktsegment. Wir wollten ein Fenster für eine bessere Welt aufschlagen. Wir nannten uns Green Window. Enthusiastisch jagten wir nach ökologisch wertigen Produkten. Auf hunderten Internetseiten, grünen Informationsportalen und etablierten Nachhaltigkeitsmessen, bei Gewinnern und Kandidaten der GreenTec Awards, innovativen Unternehmen und persönlichen Bekannten suchten wir nach grüner DNA. Und fanden sie vielfach; gerade auch dort, wo man sie am wenigsten vermuten würde. Binnen kürzester Zeit war unser neuer grüner Onlineshop auf dem Markt. Das Besondere: Wir vertrieben nicht nur Produkte, sondern erzählten ihre Geschichten.
Doch die Ernüchterung kam schnell: Green Window wurde zu beliebig. Enttäuschung durchschlich das gesamte Team. Es gab zu wenige hochwertige und nachhaltige Produkte, die tatsächlich wettbewerbsfähig waren. Die Kundenentscheidung fiel zu selten für die nachhaltige Alternative aus. In meiner Euphorie hatte ich das falsch eingeschätzt. Die Produktqualität, die Haptik, das Design, der Preis – das alles spielt mit ein. Nachhaltige Produkte müssen ganzheitlich innovativ konzipiert sein, um sich durchsetzen zu können. Mit dieser Erkenntnis im Gepäck nahm ich erneut Anlauf.
Die Grundidee ist geblieben: Lifestyle mit umweltfreundlichen, fair gehandelten Produkten verbinden. Für dieses Mammutprojekt aber brauche ich alle Kräfte. Für neue Impulse. Neue Ansätze. Ich will fokussierter arbeiten. Mit mehr Vehemenz kämpfen. Und so musste ich mich entscheiden. GreenTec Awards oder Green Window. Beides geht nicht. Nach zehn Jahren ist es an der Zeit, neue Wege zu gehen.
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Text by Marco Voigt
Eine sehr persönliche Geschichte über Erfolge, Misserfolge und Ausdauer
Vom Bauernhof in der Niederlausitz in die Kfz-Werkstatt, ins Ingenieursstudium, in die Werkshallen von Porsche. Erste Schritte als Unternehmer gegangen, dann doch wieder Ingenieur geblieben. Aber angekommen war ich noch nicht.
Im Jahr 2000 führte mich mein Weg zu einer Berliner Beratung, die hauptsächlich Ministerien beriet. Ich nahm mich des Themas Elektromobilität an. Heute vor 17 Jahren ein Fantasiewort. Für die Politik verfasste ich Strategiepapiere, die neue Wertschöpfungsketten für die deutsche Industrie aufzeigen sollten. Ich mache keinen Hehl daraus: Nach der Zeit bei Porsche war ich wenig begeistert von neuen Umwelttechnologien. Andererseits reizte es mich, die Welt von morgen mitgestalten zu könnnen. Ich arbeitete an Zukunftsthemen. Über die Jahre wurde ich zum Profi. Erneuerbare Energien, Elektrofahrzeuge, Brennstoffzellen – auf einmal ging das aus dem Effeff. Grün war plötzlich spannend. Es tat sich so viel.
Eines aber ließ mich niemals los: Die Liebe zur Musik. Per Zufall lernte ich ein Idol meiner Teenager-Tage kennen: Clark Datchler, Sänger der in den 80ern sehr erfolgreichen Band Johnny Hates Jazz. Auf seinem Solo-Album „Tomorrow“ fragte sich Clark, wie unser Planet nachhaltig funktionieren könne. Woher kommt unsere Energie, wenn das Erdöl aufgebraucht ist? Clark steckte mich an und mich ließen die großen Fragen um die Zukunft des blauen Planeten nicht los. Ich wollte Lösungen suchen, entdecken, großmachen. Die GreenTec Awards entstanden.
10 Jahre GreenTec Awards. Eine Ära!
Mein Partner Sven Krüger und ich wollten den bedeutendsten Umweltpreis der Welt schaffen. Wir wollten grünen Ideen und Technologien eine Bühne bieten. Wir wollten zum Aushängeschild für grüne Pioniere werden. Und wieder einmal wurde ich belächelt. Ich erntete haufenweise Neins, bekam wenig Zutrauen entgegengebracht, wurde immerzu mit Skepsis konfrontiert.
Aber wir blieben dran: Und dann kam Dr. Werner Brinker, seinerzeit CEO des Energieversorgers EWE, der uns den Weg entgegen unzähliger Widerstände ebnete. Ein wahrer Kraftakt, aber Arbeit, die Sinn gibt, entfesselt auch Kraft. Die Belohnung: Nach zehn Jahren GreenTec Awards, inzwischen tatsächlich Europas bedeutendster Umwelttechnologiepreis, haben wir unzählige wunderbare Bekanntschaften knüpfen dürfen: Mit Politikern, Unternehmern, Wissenschaftlern, Medienmachern, Kulturschaffenden und Sportlern, die einen Unterschied machen wollen. Zumeist waren es aber gerade die jungen Menschen, die mutig vorangehen, richtungsweisende Impulse schenken und für eine Idee alles geben.
In diesem Jahrzehnt auch anderer grüner Projekte abseits der Bühnen der GreenTec Awards nahm ich wahr, dass Nachhaltigkeit, Biotechnologien und Energieeffizienz auch im wirtschaftlichen Umfeld zunehmend an Bedeutung gewinnen. Für uns Konsumenten scheint es aber bis heute schwierig, sich auf einem intransparenten und unübersichtlichen Markt konsumbewusst und mit nachhaltigem Interesse zu bewegen. Und so begann für mich eine neue Etappe: Ich will beweisen, dass sich Lifestyle und Nachhaltigkeit nicht ausschließen. Sich nicht ausschließen dürfen. Sich nicht ausschließen müssen.
Was kommt als nächstes?
Mit erfahreneren Partnern aus Wirtschaft, Kunst, Kultur, Medien und Werbung entstand die Idee einer Plattform für kuratierte grüne Produkte, ganz gleich aus welchem Produktsegment. Wir wollten ein Fenster für eine bessere Welt aufschlagen. Wir nannten uns Green Window. Enthusiastisch jagten wir nach ökologisch wertigen Produkten. Auf hunderten Internetseiten, grünen Informationsportalen und etablierten Nachhaltigkeitsmessen, bei Gewinnern und Kandidaten der GreenTec Awards, innovativen Unternehmen und persönlichen Bekannten suchten wir nach grüner DNA. Und fanden sie vielfach; gerade auch dort, wo man sie am wenigsten vermuten würde. Binnen kürzester Zeit war unser neuer grüner Onlineshop auf dem Markt. Das Besondere: Wir vertrieben nicht nur Produkte, sondern erzählten ihre Geschichten.
Doch die Ernüchterung kam schnell: Green Window wurde zu beliebig. Enttäuschung durchschlich das gesamte Team. Es gab zu wenige hochwertige und nachhaltige Produkte, die tatsächlich wettbewerbsfähig waren. Die Kundenentscheidung fiel zu selten für die nachhaltige Alternative aus. In meiner Euphorie hatte ich das falsch eingeschätzt. Die Produktqualität, die Haptik, das Design, der Preis – das alles spielt mit ein. Nachhaltige Produkte müssen ganzheitlich innovativ konzipiert sein, um sich durchsetzen zu können. Mit dieser Erkenntnis im Gepäck nahm ich erneut Anlauf.
Die Grundidee ist geblieben: Lifestyle mit umweltfreundlichen, fair gehandelten Produkten verbinden. Für dieses Mammutprojekt aber brauche ich alle Kräfte. Für neue Impulse. Neue Ansätze. Ich will fokussierter arbeiten. Mit mehr Vehemenz kämpfen. Und so musste ich mich entscheiden. GreenTec Awards oder Green Window. Beides geht nicht. Nach zehn Jahren ist es an der Zeit, neue Wege zu gehen.
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Vom Bauernhof in der Niederlausitz in die Kfz-Werkstatt, ins Ingenieursstudium, in die Werkshallen von Porsche. Erste Schritte als Unternehmer gegangen, dann doch wieder Ingenieur geblieben. Aber angekommen war ich noch nicht.
Im Jahr 2000 führte mich mein Weg zu einer Berliner Beratung, die hauptsächlich Ministerien beriet. Ich nahm mich des Themas Elektromobilität an. Heute vor 17 Jahren ein Fantasiewort. Für die Politik verfasste ich Strategiepapiere, die neue Wertschöpfungsketten für die deutsche Industrie aufzeigen sollten. Ich mache keinen Hehl daraus: Nach der Zeit bei Porsche war ich wenig begeistert von neuen Umwelttechnologien. Andererseits reizte es mich, die Welt von morgen mitgestalten zu könnnen. Ich arbeitete an Zukunftsthemen. Über die Jahre wurde ich zum Profi. Erneuerbare Energien, Elektrofahrzeuge, Brennstoffzellen – auf einmal ging das aus dem Effeff. Grün war plötzlich spannend. Es tat sich so viel.
Eines aber ließ mich niemals los: Die Liebe zur Musik. Per Zufall lernte ich ein Idol meiner Teenager-Tage kennen: Clark Datchler, Sänger der in den 80ern sehr erfolgreichen Band Johnny Hates Jazz. Auf seinem Solo-Album „Tomorrow“ fragte sich Clark, wie unser Planet nachhaltig funktionieren könne. Woher kommt unsere Energie, wenn das Erdöl aufgebraucht ist? Clark steckte mich an und mich ließen die großen Fragen um die Zukunft des blauen Planeten nicht los. Ich wollte Lösungen suchen, entdecken, großmachen. Die GreenTec Awards entstanden.
10 Jahre GreenTec Awards. Eine Ära!
Mein Partner Sven Krüger und ich wollten den bedeutendsten Umweltpreis der Welt schaffen. Wir wollten grünen Ideen und Technologien eine Bühne bieten. Wir wollten zum Aushängeschild für grüne Pioniere werden. Und wieder einmal wurde ich belächelt. Ich erntete haufenweise Neins, bekam wenig Zutrauen entgegengebracht, wurde immerzu mit Skepsis konfrontiert.
Aber wir blieben dran: Und dann kam Dr. Werner Brinker, seinerzeit CEO des Energieversorgers EWE, der uns den Weg entgegen unzähliger Widerstände ebnete. Ein wahrer Kraftakt, aber Arbeit, die Sinn gibt, entfesselt auch Kraft. Die Belohnung: Nach zehn Jahren GreenTec Awards, inzwischen tatsächlich Europas bedeutendster Umwelttechnologiepreis, haben wir unzählige wunderbare Bekanntschaften knüpfen dürfen: Mit Politikern, Unternehmern, Wissenschaftlern, Medienmachern, Kulturschaffenden und Sportlern, die einen Unterschied machen wollen. Zumeist waren es aber gerade die jungen Menschen, die mutig vorangehen, richtungsweisende Impulse schenken und für eine Idee alles geben.
In diesem Jahrzehnt auch anderer grüner Projekte abseits der Bühnen der GreenTec Awards nahm ich wahr, dass Nachhaltigkeit, Biotechnologien und Energieeffizienz auch im wirtschaftlichen Umfeld zunehmend an Bedeutung gewinnen. Für uns Konsumenten scheint es aber bis heute schwierig, sich auf einem intransparenten und unübersichtlichen Markt konsumbewusst und mit nachhaltigem Interesse zu bewegen. Und so begann für mich eine neue Etappe: Ich will beweisen, dass sich Lifestyle und Nachhaltigkeit nicht ausschließen. Sich nicht ausschließen dürfen. Sich nicht ausschließen müssen.
Was kommt als nächstes?
Mit erfahreneren Partnern aus Wirtschaft, Kunst, Kultur, Medien und Werbung entstand die Idee einer Plattform für kuratierte grüne Produkte, ganz gleich aus welchem Produktsegment. Wir wollten ein Fenster für eine bessere Welt aufschlagen. Wir nannten uns Green Window. Enthusiastisch jagten wir nach ökologisch wertigen Produkten. Auf hunderten Internetseiten, grünen Informationsportalen und etablierten Nachhaltigkeitsmessen, bei Gewinnern und Kandidaten der GreenTec Awards, innovativen Unternehmen und persönlichen Bekannten suchten wir nach grüner DNA. Und fanden sie vielfach; gerade auch dort, wo man sie am wenigsten vermuten würde. Binnen kürzester Zeit war unser neuer grüner Onlineshop auf dem Markt. Das Besondere: Wir vertrieben nicht nur Produkte, sondern erzählten ihre Geschichten.
Doch die Ernüchterung kam schnell: Green Window wurde zu beliebig. Enttäuschung durchschlich das gesamte Team. Es gab zu wenige hochwertige und nachhaltige Produkte, die tatsächlich wettbewerbsfähig waren. Die Kundenentscheidung fiel zu selten für die nachhaltige Alternative aus. In meiner Euphorie hatte ich das falsch eingeschätzt. Die Produktqualität, die Haptik, das Design, der Preis – das alles spielt mit ein. Nachhaltige Produkte müssen ganzheitlich innovativ konzipiert sein, um sich durchsetzen zu können. Mit dieser Erkenntnis im Gepäck nahm ich erneut Anlauf.
Die Grundidee ist geblieben: Lifestyle mit umweltfreundlichen, fair gehandelten Produkten verbinden. Für dieses Mammutprojekt aber brauche ich alle Kräfte. Für neue Impulse. Neue Ansätze. Ich will fokussierter arbeiten. Mit mehr Vehemenz kämpfen. Und so musste ich mich entscheiden. GreenTec Awards oder Green Window. Beides geht nicht. Nach zehn Jahren ist es an der Zeit, neue Wege zu gehen.
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By |2019-02-07T14:38:13+00:00Januar 23rd, 2018|PEOPLE|0 Comments