Anno 2017 ist der Klassiker Spiegelei plötzlich so von gestern. Denn gegenwärtig sind Eier-Wolken hip und schick: Besser bekannt als Cloud Egg, oder einfach anders herum als Egg Cloud. Wir feiern den neuen Instagram-Gourmet-Trend mit der Rezept-Variante Ei-Wölkchen mit Pfirsich.

Food-Trend Cloud Eggs:
Zum Frühstück auf Wolke sieben

Spiegeleier sind ein Klassiker, den noch jeder Küchenanfänger auf die Reihe kriegt.  Aber sie stellen auch nur eine der zahlreichen Möglichkeiten dar, was sich mit Eiern alles so anstellen lässt. Aus kulinarischer Perspektive ist der Facettenreichtum dieser – naturgemäß leider nicht veganen – Zutat unglaublich faszinierend. Je nach Aggregatzustand, gekocht, gedämpft oder gebacken, lässt sich nicht nur mit dem Ei als ganzes so einiges anstellen. Egal, ob beim Backen, Kochen und Verfeinern von Saucen oder Salaten. Richtig spannend wird’s mit den fluffigen Eigenschaften, die das vom Eigelb sauber getrennte Eiklar nach kräftigen Schlagen zustande bringt. Im Backofen verwandelt sich der Eisschnee dann ein weiteres Mal, um auch als Baiser alle Geschmacksklaviaturen zwischen salzig oder süß zu bespielen.

Klarer Fall: Das klassische Hühnerei ist ein echter Performer, in der einfachen
Hausmannsküche genauso wie in der gehobenen Gourmetküche.
Aus dieser Perspektive ist der Sommertrend dieses Jahres, die Cloud Egg, so etwas wie der Clash der Küchen-Kulturen: Omas Küchenliebling (das Spiegelei) trifft auf kulinarische Innovationslust.  Erfunden wurde das Trendgericht allerdings vermutlich nur beiläufig.

Die Evolution des Spiegeleis: #cloudegg
Anno 2017 ist der Klassiker Spiegelei jedenfalls plötzlich so von gestern. Denn gegenwärtig sind Eier-Wolken hip und schick: Besser bekannt als Cloud Egg, oder einfach anders herum  als Egg Cloud. Das wundert nicht, denn sie machen optisch so einiges her, – und haben sich dank Instragram eine breite Fangemeinde erworben. Der Hashtag #cloudegg vermengt tausende Egg-Experimente.

Bildrechte: Pumperlgsund GmbH

Abgesehen davon, dass die Cloud Eggs super aussehen, haben sie noch ganz andere Vorteile: Sie sind kalorienarm, lecker und vor allem: Ganz einfach zu machen! Dazu muss man nur einen Klecks Eischnee auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech platzieren und in der Mitte ein Eigelb. Im vorgeheizten Ofen werden die Wölkchen bei 180 Grad nur so lange gebacken, bis sie oben goldbraun sind.

Rezept der Woche

Besonders originell und lecker gelingen die süßen Wölkchen mit Pfirsich und mit einer zarten Vanillecreme
in der von Pumperlgsund empfohlenen Variante: Ohne Fett und Zucker, mit wenig Kohlenhydraten,
dafür aber mit jeder Menge kraftspendendem Eiweiß-Protein.

Zutaten für vier Portionen

Getrenntes Eiklar aus 4 Eiern oder
120 g Good Eggwhites (in Bio-Qualität)

60 g Bio-Erythrit
(Zuckersatz aus Traubenzucker)

30 g Bio-Puder-Erythrit
(die kalorienfreie Puderzucker Alternative, s.o.)

4 Hälften Pfirsich
aus dem Glas, ungezuckert

140 g Skyr
(Traditionelles isländisches Milchprodukt)

12 g Vanille Pudding-Pulver,
zuckerfrei

Zubereitung

( A )
Den Ofen auf 180 Grad Ober- / Unterhitze vorheizen. Das Backpapier auf ein Backblech legen. Das Eiweiß/bzw. die Good Eggwhites mit der Küchenmaschine steif schlagen. In der Zwischenzeit Skyr, Vanille-Xylit, Puddingpulver und Bio Puder Erythrit verrühren. Nun Erythrit in den Eischnee rieseln lassen und weiter schlagen, bis sich das Erythrit aufgelöst hat.

( B )
Den Eischnee in 4 Portionen auf das Backpapier geben und in die Mitte eine Mulde drücken. In diese Mulde die Vanillecreme geben und die Pfirsichhälfte darauf platzieren. Die Wölkchen für ca. 8 Minuten backen, bis sie an der Oberseite leicht gebräunt sind.

( Kleiner Tipp )
Mit dem Backen nicht solange warten, bis das Eiweiß bretthart wird. Eine leichte, goldene Bräune und ein leicht weiches Inneren ist perfekt! Funktioniert wie bei dem klassischen Baiser.

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By | 2017-10-05T12:28:29+02:00 September 8th, 2017|Taste Green|Kommentare deaktiviert für Zum Frühstück auf Wolke sieben