Neues Jahr, neues Glück, neue Chancen. Das dachte sich auch meine beste Freundin, die seit Ewigkeiten plant, mit exotischen Gewürzmischungen die deutsche Küche neu aufzumischen. Mit ausgetüfteltem Konzept, durchdachter Marketingstrategie und druckfrischen Visitenkarten stand die Gute Ende Dezember schon in den Startlöchern – dann aber plötzlich vor meiner Haustür. Leicht panisch erzählte sie von einer Regelung ab dem 01.01.2019, die all jene gewerbebetreibenden Händler und Hersteller betrifft, welche Verpackungen in Umlauf bringen.

Nachhaltige Snacks für diesen Sommer

Das Bedürfnis nach einer gesunden und umweltgerechten Ernährung wächst. Ebenso der Wunsch nach weniger Zusatzstoffen im Essen. Dazu gehören Geschmacksverstärker, Konservierungsstoffe, allergene Inhaltstoffe wie Gluten, oder schlichtweg Zucker.

Neuer Fast Food Trend:  Slow Food To Go, aus hochwertigen Rohstoffen in Bioqualität und ohne industrielle Verarbeitung

Am gesündesten, frischesten und nachhaltigsten geht Ernährung natürlich, wenn man selber kocht, denn dabei hat man immer die Zutaten und Kalorien im Blick! Den meisten fehlt dazu aber oft die Geduld oder schlichtweg die Zeit. Viel beschäftigt und ständig unterwegs, ist für viele daher der Griff zum schnellen To go Drink oder Snack eher die Regel als die Ausnahme.
Gesunde und nachhaltige “Super-Fast-Food” Snacks
Einen gesunden, veganen und glutenfreien Rohkost-Snack für unterwegs, der zu 100% natürlich und ohne Zuckerzusatz hergestellt wird, bietet z.B. die Marke Lycka. Alle Inhaltsstoffe stammen dabei aus nachhaltig biologischem Anbau. Die gesunden Riegel bestehen aus gesunden Zutaten wie Mandeln, Cashew-Nüssen, Trockenfrüchten und hochprozentigem, fettarmen Kakao. Für jedes verkaufte Produkt wird ein Teil des Geldes an die Welthungerhilfe gespendet.
Hinter Lycka stehen die drei Freunde Sven, Felix und Johannes, die ihre Marke zwischen WG-Küche, Vorlesung und Konzern-Büro gegründet haben. Aus dem Wunsch, einfach essend die Welt zu verändern, ist mittlerweile ein gut funktionierendes Unternehmen geworden. Der Name Lycka ist übrigens schwedisch und bedeutet „Glück“. Hier kann man es gleich tütenweise essen.

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GUT VERPACKT?
DAS NEUE VER-
PACKUNGSGESETZ
IM ÜBERBLICK

Neues Jahr, neues Glück, neue Chancen. Das dachte sich auch meine beste Freundin, die seit Ewigkeiten plant, mit exotischen Gewürzmischungen die deutsche Küche neu aufzumischen. Mit ausgetüfteltem Konzept, durchdachter Marketingstrategie und druckfrischen Visitenkarten stand die Gute Ende Dezember schon in den Startlöchern – dann aber plötzlich vor meiner Haustür.
Leicht panisch erzählte sie von einer Regelung ab dem 01.01.2019, die all jene gewerbebetreibenden Händler und Hersteller betrifft, welche Verpackungen in Umlauf bringen. Denn diese müssen in Form einer Beteiligung an den Kosten für die Sammlung, Sortierung und das fachgerechte Recycling der entsorgten Verpackungen einer gewissen Produktverantwortung nachkommen – eigentlich nichts Neues, schließlich wurde die Pflicht zur Systembeteiligung bereits 1991 im Rahmen der Verpackungsverordnung beschlossen. Doch während diese bis dato nicht konsequent überprüft wurde, tritt nun mit dem Verpackungsgesetz auch ein wirksamerer Kontrollmechanismus in Kraft. Per „Lizenzentgelt“ soll jeder Inverkehrbringer von Verpackungen die sogenannten dualen Systeme mitfinanzieren – jene Unternehmen, die unsere Abfälle sowohl sammeln als auch sortieren und nach der Entsorgung der Verpackungen für die fachgerechte Verwertung der Materialien sorgen.
Zugegeben, klingt im ersten Moment vielleicht ein bisschen kompliziert. Aber zwei Kaffee und drei Klicks später, war meine Freundin zum Glück wieder die Ruhe selbst, denn beim Recherchieren landeten wir schnell auf „Lizenzero“, dem Onlineshop für Verpackungslizenzierung des dualen Systems Interseroh. Dieser hält alle wichtigen Informationen zur Thematik für den Interessenten/Betroffenen bereit.
Für Euch haben wir unsere Fragen einmal gebündelt und Ida von Interseroh stand uns hierfür Rede und Antwort.
Ida Schlößer, Digital Marketing Manager bei Interseroh
Wer muss sich anmelden?
Jeder, der ein Gewerbe betreibt, seine Produkte in Verkaufsverpackungen (Produkt-, Versand-, Serviceverpackungen) füllt und sie dann an den Endverbraucher vertreibt.
Wo melde ich mich an?
Hier gibt es zwei Anlaufstellen: einerseits ein duales System nach Wahl, bei dem du einen Lizenzvertrag über deine in Umlauf gebrachten Verpackungen schließen musst, zum Beispiel über Lizenzero (lizenzero.de), und andererseits die Zentrale Stelle Verpackungsregister (ZSVR) mit der Registerdatenbank LUCID (verpackungsregister.org). Diese wurde als Kontrollinstanz des Gesetzes neu geschaffen; hier registrierst du dich und meldest deine Verpackungsmengen.
Kommen zusätzliche Kosten auf mich zu?

Die Pflicht zur Systembeteiligung umfasst die Leistung eines Lizenzentgeltes an eines der dualen Systeme. Die Höhe dieses Entgeltes richtet sich nach der individuellen Menge der in Verkehr gebrachten Verpackungen und den verwendeten Verpackungsmaterialien.
Die Registrierung bei der ZSVR ist kostenfrei.
Woher weiß ich, dass eine Verpackung nachhaltig ist?
Bei einer nachhaltigen Verpackung handelt es sich um eine Verpackung, deren Materialeinsatz auf den Produktschutz optimiert ist und die umweltgerecht recycelt werden kann.
Als No Go‘s für recyclingfähige Verpackungen gelten beispielsweise Verbunde aus verschiedenen Materialien wie Papier, Aluminium oder Kunststoffen, die der Verbraucher nicht fachgerecht entsorgen kann – je mehr Materialien zu einer Verpackung verarbeitet werden, desto schwieriger die Verwertung. Auch Faktoren wie kritische Zusatzstoffe, schwarze Einfärbungen oder Metallisierungen erschweren den Verwertungsprozess und sollten sparsam eingesetzt werden.

Der Umwelt zuliebe: Interseroh sorgt als Umweltdienstleister für intelligente Kreislaufwirtschaft und dafür, wertvolle Rohstoffe zurückzugewinnen und natürliche Ressourcen zu schonen.
Wie wird die Recyclingfähigkeit von Verpackungen bemessen?
Die Bewertung der Recyclingfreundlichkeit von Verpackungen bezieht sich auf die verschiedenen Komponenten einer Verpackung und wie diese zusammengefügt sind. Darauf aufbauend werden drei Ebenen des „Verpackungslebens“ nach ihrer Entsorgung betrachtet:
Erfassung: Kann der Verbraucher die Verpackung beziehungsweise deren Material dem richtigen Abfallsammelbehälter zuordnen?
Sortierung: Wie gut kann die Verpackung bezüglich ihrer Beschaffenheit von Oberfläche oder Form sortiert werden?
Verwertung: Ist die Verpackung für die Aufbereitung von Sekundärrohstoffen oder für eine werkstoffliche Verwertung geeignet?
Was muss ich bedenken, bevor ich eine Verpackung in Verkehr bringe?
1. Registriere dich über die Registerdatenbank LUCID bei der Zentralen Stelle: verpackungsregister.org/
2. Schätze die Verpackungsmenge, die du voraussichtlich in einem Jahr in Umlauf bringen wirst und beteilige sie per „Lizenzentgelt“ bei einem dualen System – z.B. über Onlineshops für Verpackungslizenzierung wie Lizenzero von Interseroh: lizenzero.de/
3. Teile der Zentralen Stelle Verpackungsregister über LUCID den Namen des dualen Systems und die dort gemeldete Verpackungsmenge mit: verpackungsregister.org/
Wichtig: Am Ende des Jahres prüfst du die tatsächlich in Umlauf gebrachten Mengen noch einmal gegen und gibst den Finalwert sowohl beim dualen System wie auch bei der Zentralen Stelle an.

Foto: AdobeStock
Auch wenn das Verpackungsgesetz zu Beginn manch ein Gemüt leicht aus der Fassung bringen mag, so ist es alles in allem positiv zu sehen. Zum einen stellt es ein neues Tool für den Endverbraucher dar, denn dieser kann nun auf das Register der Zentralen Stelle zugreifen und so überprüfen, ob die Verpackungen, die er kauft, ordnungsgemäß lizenziert sind. Er erhält also ein Instrument an die Hand, das ihm hilft, nachhaltigere Kaufentscheidungen zu treffen. Kommen betroffene Händler oder Hersteller ihren Pflichten nicht nach, kann dies mit hohen Geldbußen bis zu 200.000 Euro und Vertriebsverboten geahndet werden. Zum anderen ermöglicht das Gesetz eine neue Form der Wettbewerbskontrolle, indem Händler Prüfungen der Konkurrenz anfordern können, wenn diese nicht im Register eingetragen sind. 
Im Mittelpunkt steht aber ganz klar der Umweltauftrag und Nachhaltigkeitsaspekt, denn sukzessive sollen immer mehr Verpackungen recyclingfreundlich gestaltet werden. Zudem schraubt das Gesetz die Ziele für künftige Recyclingquoten deutlich nach oben und sieht hier bereits bis 2022 signifikante Steigerungen vor: 
Das Verpackungsgesetz ist somit in Zeiten der Verpackungsfluten ein wichtiges Signal und stellt in seinen Absichten einen Schritt in die richtige Richtung dar, um eine langfristige und positive Auswirkung auf uns und die Umwelt zu erzielen.

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DAS NEUE VERPACKUNGS-
GESETZ IM ÜBERBLICK

Neues Jahr, neues Glück, neue Chancen. Das dachte sich auch meine beste Freundin, die seit Ewigkeiten plant, mit exotischen Gewürzmischungen die deutsche Küche neu aufzumischen. Mit ausgetüfteltem Konzept, durchdachter Marketingstrategie und druckfrischen Visitenkarten stand die Gute Ende Dezember schon in den Startlöchern – dann aber plötzlich vor meiner Haustür.
Leicht panisch erzählte sie von einer Regelung ab dem 01.01.2019, die all jene gewerbebetreibenden Händler und Hersteller betrifft, welche Verpackungen in Umlauf bringen. Denn diese müssen in Form einer Beteiligung an den Kosten für die Sammlung, Sortierung und das fachgerechte Recycling der entsorgten Verpackungen einer gewissen Produktverantwortung nachkommen – eigentlich nichts Neues, schließlich wurde die Pflicht zur Systembeteiligung bereits 1991 im Rahmen der Verpackungsverordnung beschlossen. Doch während diese bis dato nicht konsequent überprüft wurde, tritt nun mit dem Verpackungsgesetz auch ein wirksamerer Kontrollmechanismus in Kraft. Per „Lizenzentgelt“ soll jeder Inverkehrbringer von Verpackungen die sogenannten dualen Systeme mitfinanzieren – jene Unternehmen, die unsere Abfälle sowohl sammeln als auch sortieren und nach der Entsorgung der Verpackungen für die fachgerechte Verwertung der Materialien sorgen.
Ida Schlößer, Digital Marketing Manager bei Interseroh
Zugegeben, klingt im ersten Moment vielleicht ein bisschen kompliziert. Aber zwei Kaffee und drei Klicks später, war meine Freundin zum Glück wieder die Ruhe selbst, denn beim Recherchieren landeten wir schnell auf „Lizenzero“, dem Onlineshop für Verpackungslizenzierung des dualen Systems Interseroh. Dieser hält alle wichtigen Informationen zur Thematik für den Interessenten/Betroffenen bereit.
Für Euch haben wir unsere Fragen einmal gebündelt und Ida von Interseroh stand uns hierfür Rede und Antwort.
Wer muss sich anmelden?
Jeder, der ein Gewerbe betreibt, seine Produkte in Verkaufsverpackungen (Produkt-, Versand-, Serviceverpackungen) füllt und sie dann an den Endverbraucher vertreibt.
Wo melde ich mich an?
Hier gibt es zwei Anlaufstellen: einerseits ein duales System nach Wahl, bei dem du einen Lizenzvertrag über deine in Umlauf gebrachten Verpackungen schließen musst, zum Beispiel über Lizenzero (lizenzero.de), und andererseits die Zentrale Stelle Verpackungsregister (ZSVR) mit der Registerdatenbank LUCID (verpackungsregister.org). Diese wurde als Kontrollinstanz des Gesetzes neu geschaffen; hier registrierst du dich und meldest deine Verpackungsmengen.
Kommen zusätzliche Kosten auf mich zu?

Die Pflicht zur Systembeteiligung umfasst die Leistung eines Lizenzentgeltes an eines der dualen Systeme. Die Höhe dieses Entgeltes richtet sich nach der individuellen Menge der in Verkehr gebrachten Verpackungen und den verwendeten Verpackungsmaterialien.
Die Registrierung bei der ZSVR ist kostenfrei.
Woher weiß ich, dass eine Verpackung nachhaltig ist?
Bei einer nachhaltigen Verpackung handelt es sich um eine Verpackung, deren Materialeinsatz auf den Produktschutz optimiert ist und die umweltgerecht recycelt werden kann.
Als No Go‘s für recyclingfähige Verpackungen gelten beispielsweise Verbunde aus verschiedenen Materialien wie Papier, Aluminium oder Kunststoffen, die der Verbraucher nicht fachgerecht entsorgen kann – je mehr Materialien zu einer Verpackung verarbeitet werden, desto schwieriger die Verwertung. Auch Faktoren wie kritische Zusatzstoffe, schwarze Einfärbungen oder Metallisierungen erschweren den Verwertungsprozess und sollten sparsam eingesetzt werden.

Der Umwelt zuliebe: Interseroh sorgt als Umweltdienstleister für intelligente Kreislaufwirtschaft und dafür, wertvolle Rohstoffe zurückzugewinnen und natürliche Ressourcen zu schonen.
Wie wird die Recyclingfähigkeit von Verpackungen bemessen?
Die Bewertung der Recyclingfreundlichkeit von Verpackungen bezieht sich auf die verschiedenen Komponenten einer Verpackung und wie diese zusammengefügt sind. Darauf aufbauend werden drei Ebenen des „Verpackungslebens“ nach ihrer Entsorgung betrachtet:
Erfassung: Kann der Verbraucher die Verpackung beziehungsweise deren Material dem richtigen Abfallsammelbehälter zuordnen?
Sortierung: Wie gut kann die Verpackung bezüglich ihrer Beschaffenheit von Oberfläche oder Form sortiert werden?
Verwertung: Ist die Verpackung für die Aufbereitung von Sekundärrohstoffen oder für eine werkstoffliche Verwertung geeignet?
Was muss ich bedenken, bevor ich eine Verpackung in Verkehr bringe?
1. Registriere dich über die Registerdatenbank LUCID bei der Zentralen Stelle: verpackungsregister.org/
2. Schätze die Verpackungsmenge, die du voraussichtlich in einem Jahr in Umlauf bringen wirst und beteilige sie per „Lizenzentgelt“ bei einem dualen System – z.B. über Onlineshops für Verpackungslizenzierung wie Lizenzero von Interseroh: lizenzero.de/
3. Teile der Zentralen Stelle Verpackungsregister über LUCID den Namen des dualen Systems und die dort gemeldete Verpackungsmenge mit: verpackungsregister.org/
Wichtig: Am Ende des Jahres prüfst du die tatsächlich in Umlauf gebrachten Mengen noch einmal gegen und gibst den Finalwert sowohl beim dualen System wie auch bei der Zentralen Stelle an.

Foto: AdobeStock
Auch wenn das Verpackungsgesetz zu Beginn manch ein Gemüt leicht aus der Fassung bringen mag, so ist es alles in allem positiv zu sehen. Zum einen stellt es ein neues Tool für den Endverbraucher dar, denn dieser kann nun auf das Register der Zentralen Stelle zugreifen und so überprüfen, ob die Verpackungen, die er kauft, ordnungsgemäß lizenziert sind. Er erhält also ein Instrument an die Hand, das ihm hilft, nachhaltigere Kaufentscheidungen zu treffen. Kommen betroffene Händler oder Hersteller ihren Pflichten nicht nach, kann dies mit hohen Geldbußen bis zu 200.000 Euro und Vertriebsverboten geahndet werden. Zum anderen ermöglicht das Gesetz eine neue Form der Wettbewerbskontrolle, indem Händler Prüfungen der Konkurrenz anfordern können, wenn diese nicht im Register eingetragen sind. 
Im Mittelpunkt steht aber ganz klar der Umweltauftrag und Nachhaltigkeitsaspekt, denn sukzessive sollen immer mehr Verpackungen recyclingfreundlich gestaltet werden. Zudem schraubt das Gesetz die Ziele für künftige Recyclingquoten deutlich nach oben und sieht hier bereits bis 2022 signifikante Steigerungen vor: 
Das Verpackungsgesetz ist somit in Zeiten der Verpackungsfluten ein wichtiges Signal und stellt in seinen Absichten einen Schritt in die richtige Richtung dar, um eine langfristige und positive Auswirkung auf uns und die Umwelt zu erzielen.

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By |2019-02-01T14:10:56+00:00Januar 14th, 2019|INNOVATION|Kommentare deaktiviert für GUT VERPACKT? DAS NEUE VERPACKUNGSGESETZ IM ÜBERBLICK