Die Modebranche muss sich ändern. Das hören wir oft. Aber wir wissen irgendwie noch nicht so richtig Bescheid wie, wann und wohin es denn gehen soll. Und überhaupt: Was hat man selber mit der Modebranche zu tun? Man kauft doch nur, was die Läden präsentieren. So geht es sicherlich vielen von uns. Wir fühlen uns nicht verantwortlich für die Umstände, die in der Textilbranche herrschen oder wissen schlichtweg zu wenig davon.

GALAKTISCH GUT — Nachhaltigkeit frisch aus dem Drucker

BEAM ME UP: Ein ausgefeiltes Lichtkonzept und diverse Projektionen verschaffen dem Store von Bottletop eine futuristische Atmosphäre. Es ist weltweit der erste 3D-gedruckte Store, der aus recyceltem Plastik von Robotern erstellt wurde. (Foto: Bottletop)
Wer Science-Fiction liebt, wird sich bei Bottletop sichtlich wohl fühlen. Denn nicht nur der einprägsame Name, sondern auch das originelle Gesamtkonzept überzeugen. Das britische Unternehmen führt seit 2002 ausgefallene Handtaschen und Clutches aus nachhaltig produzierten Materialien. Um diese Haltung noch besser zu demonstrieren, wurden nachhaltige Rohstoffe ebenso bei der Ladengestaltung verwendet. Für das Store-Konzept hat sich Bottletop daher etwas ganz Spezielles einfallen lassen: die Innengestaltung stammt vollständig aus dem 3D-Drucker. Klingt erstmal verrückt, sieht aber verdammt spacig aus. Der 3D-Druck wurde von einem industriellen Druckroboter des Herstellers Kuka erstellt und ist weltweit der erste Shop seiner Art. Als Rohstoff dienten Filamente aus Recycling-Kunststoff. So überrascht der erste permanente Laden in London mit einem futuristischen Look, extravagantem Lichtkonzept und zahlreichen Projektionen an den Wänden. Weiteres Highlight: Die Decke wurde aus den oberen Teilen von Mineralwasserflaschen aus Kunststoff zusammengesetzt, der Boden besteht aus dem Material alter Autoreifen.

AUS ALT WIRD NEU: Zur Herstellung einiger Handtaschen wurden entsprechend umgearbeitete Verschlüsse von Plastikflaschen genutzt. (Foto: Bottletop)
Um das sensorische Erlebnis für die Kunden abzurunden, besitzt der Laden sogar einen eigenen Duft – kreiert von Parfum-Designer Timothy Han. Damit atmen die Kunden regelrecht die Werte ein, für die Bottletop steht: soziales Engagement wie die Unterstützung von Handwerkern, die Schaffung von Arbeitsplätzen in Entwicklungsländern und Nachhaltigkeit auf allen Ebenen.
Mehr zu Bottletop und der Entstehung des Shops:

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GUTER STOFF –
MIT DER MODE DURCH
DIE ZEIT REISEN

Die Modebranche muss sich ändern. Das hören wir oft. Aber wir wissen irgendwie noch nicht so richtig Bescheid wie, wann und wohin es denn gehen soll. Und überhaupt: Was hat man selber mit der Modebranche zu tun? Man kauft doch nur, was die Läden präsentieren. So geht es sicherlich vielen von uns. Wir fühlen uns nicht verantwortlich für die Umstände, die in der Textilbranche herrschen oder wissen schlichtweg zu wenig davon.
Antworten auf viele Fragen finden Verbraucher jetzt in Amsterdam. Das interaktive, auf digitalen Technologien basierende Museum „Fashion for Good Experience“ zeigt uns auf den Ebenen „Vergangenheit. Gegenwart. Zukunft.“ die Mode im Wandel der Zeit. Grundstein für das innovative Museum, ist die im letzten Jahr gegründete Initiative „Fashion for Good“, die von der C&A Foundation und corporate partners adidas, C&A und PVH Corp. ins Leben gerufen wurde. Die Initiative soll aufklären und zeigen, wo und wie etwas verändert werden kann.
  • Spannende Einblicke: Seit Oktober ist die „Fashion for Good Experience“ an sieben Tagen die Woche geöffnet.
  • Spannende Einblicke: Seit Oktober ist die „Fashion for Good Experience“ an sieben Tagen die Woche geöffnet.
  • Spannende Einblicke: Seit Oktober ist die „Fashion for Good Experience“ an sieben Tagen die Woche geöffnet.

Spannende Einblicke: Seit Oktober ist die „Fashion for Good Experience“ an sieben Tagen die Woche geöffnet. Das Museum befindet sich im Herzen von Amsterdam in der Rokin 102.
Bevor unsere Entdeckungstour im Museum beginnt, bekommen wir als Besucher ein spezielles RFID-Armband angelegt, das uns auf der digitalen Zeitreise begleiten wird. An zahlreichen interaktiven Stationen können wir damit Punkte sammeln – beispielweise durch das Versprechen, einen Monat lang keine neue Kleidung zu kaufen. Oder wenn wir versuchen, unser Wäsche in Zukunft nur noch kalt zu waschen. Am Ende der Reise erhalten wir dann einen personalisierten „Good Fashion Action Plan“, der uns ermutigt, unsere Versprechen gleich umzusetzen und dieses auch langfristig einzuhalten.
VERWEILEN IN DER VERGANGENHEIT
Nun startet endlich die Reise durch das beeindruckende und ganzheitlich nachhaltig konzipierte Museum. In den Ausstellungsräumen und Designelementen finden wir in jeder Ecke High Technology und hochwertige, oft zu 100% recycelte Materialien.
Wir befinden uns jetzt im Untergeschoss auf der Ebene Vergangenheit. Hier entdecken wir die Geschichte der Mode und bekommen veranschaulicht, wann die sogenannte Fast Fashion im wahrsten Sinne des Wortes zur Mode wurde. Weitere Stationen zeigen die Geschichte und Reise eines einzelnen Baumwoll-Shirts: vom Anbau des Rohstoffs über das Weben und die Färbung bis hin zum Transport.
  • Hier entdecken wir die Geschichte der Mode und bekommen veranschaulicht, wann die sogenannte Fast Fashion im wahrsten Sinne des Wortes zur Mode wurde.
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GEFANGEN IN DER GEGENWART?
Im Erdgeschoss werden wir mit der Gegenwart konfrontiert, die viele nachhaltige Technologien und Innovationen bereithält. „Es ist an der Zeit, dass Verbraucher fordern, dass die Industrie nachhaltiger wird“, erklärte Projektleiter und Gründer Jake Barton von Local Project in seiner Willkommensrede. Verbraucher sollen natürlich möglichst viel von dem Besuch in der Fashion for Good Experience mitnehmen. Bei dem Konzept haben die Designer und Initiatoren jedoch darauf geachtet, die Besucher nicht mit Informationen und Eindrücken zu überschütten. „Wir wollten nicht absolut alles zeigen, was im Bereich Nachhaltigkeit möglich ist“, betonte Jake Barton, der das Museum gemeinsam mit Fashion for Good gestaltet hat.
  • Inzwischen haben wir schon viel Neues gelernt und entdeckt. Doch in der Gegenwart ist noch nicht Schluss.
ZURÜCK IN DIE ZUKUNFT
Veganes Leder aus Pilzen, Textilien aus den Fasern des Kapokbaums, Apps und Initiativen, die die Modebranche nachhaltig verändern und voranbringen. Die letzte Ebene hält einige Überraschungen bereit. So wird auch die neue Kollektion von Stella McCartney beeindruckend in Szene gesetzt, ebenso wie die neuesten Produkte von adidas x Parley. Für jeden einzelnen Bereich, wie die Beschaffung der Rohstoffe oder die Färbung, werden aktuelle und bereits zugängliche Innovationen vorgestellt. Wir sind begeistert, was heute alles möglich ist und gespannt, wohin der Weg der Fashion Industrie gehen wird.
Das Museum ist wahrlich eine vielfältige Entdeckungsreise. Sie hilft uns, die Geschichten hinter unserer Kleidung zu verstehen. Es werden Umstände aufgeklärt und gleichzeitig Tipps gegeben, wie jeder Einzelne von uns einen Einfluss auf die Branche haben kann. Fashion for Good Experience macht uns Verbrauchern Mut, die Slow Fashion Bewegung zu unterstützen – selbst ein Teil davon zu werden.
Der Leitgedanke, die Mode auf allen Ebenen kreislauffähig und damit nachhaltig zu machen, kann jedoch nur gemeinsam mit uns Kunden funktionieren. Wenn wir Bescheid wissen, können wir durch unser Verhalten vieles verändern.

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Category: Fashion
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GEFANGEN IN DER GEGENWART?
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Das Museum ist wahrlich eine vielfältige Entdeckungsreise. Sie hilft uns, die Geschichten hinter unserer Kleidung zu verstehen. Es werden Umstände aufgeklärt und gleichzeitig Tipps gegeben, wie jeder Einzelne von uns einen Einfluss auf die Branche haben kann. Fashion for Good Experience macht uns Verbrauchern Mut, die Slow Fashion Bewegung zu unterstützen – selbst ein Teil davon zu werden.
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By |2018-10-25T15:35:22+00:00Oktober 25th, 2018|FASHION|Kommentare deaktiviert für Guter Stoff – Mit der Mode durch die Zeit reisen