Es ist schon eine verflixte Kiste mit den Autos. Ein Auto bedeutet Autonomie, Freiheit und Unabhängigkeit. Doch nicht nur das. Bei all den facettenreichen Modellen, der Vielfalt der Features, den unterschiedlichsten Vorlieben der Ausstattung, scheint ein Auto mit seiner Erscheinungsform Ausdruck der eigenen Individualität zu sein. Nicht selten ist es ein Symbol für das Selbstbild eines Menschen. Nur, und das ist die Krux, ist das Autofahren eine der größten Hürden in Punkto Klimaschutz. Die Abgase, der Verbrauch an Ressourcen, ganz zu Schweigen von der Lärm-, Verschmutzungs- und Stressbelastung angesichts der Massen, die sich bewegen. Mein persönlicher Rekord für die Parkplatzsuche liegt bei 45 Minuten, die Stadt ist fast aus allen Nähten geplatzt. Nicht gerade das, was man nach einem langen Arbeitstag so braucht. Eine Zeit lang habe ich als Praxistest mein Auto durch den öffentlichen Nahverkehr ersetzt. Ich hatte ein Buch gelesen, in dem das Ausmaß der Belastung beschrieben wurde und wollte Alternativen zur Fortbewegung testen. Drei Monate habe ich durchgehalten mit mehr Schlepperei, längeren Fahrtwegen und ungeplanten Beförderungsausfällen. Am Ende war es eine große Herausforderung – Flexibilität und Komfort sind wirklich etwas Anderes.

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HYDRO POWER –
MIT WASSERSTOFF IN DIE ZUKUNFT

Category: Innovation     Text: Lea Woitack
Es ist schon eine verflixte Kiste mit den Autos. Ein Auto bedeutet Autonomie, Freiheit und Unabhängigkeit. Doch nicht nur das. Bei all den facettenreichen Modellen, der Vielfalt der Features, den unterschiedlichsten Vorlieben der Ausstattung, scheint ein Auto mit seiner Erscheinungsform Ausdruck der eigenen Individualität zu sein. Nicht selten ist es ein Symbol für das Selbstbild eines Menschen.
Nur, und das ist die Krux, ist das Autofahren eine der größten Hürden in Punkto Klimaschutz. Die Abgase, der Verbrauch an Ressourcen, ganz zu Schweigen von der Lärm-, Verschmutzungs- und Stressbelastung angesichts der Massen, die sich bewegen. Mein persönlicher Rekord für die Parkplatzsuche liegt bei 45 Minuten, die Stadt ist fast aus allen Nähten geplatzt. Nicht gerade das, was man nach einem langen Arbeitstag so braucht.
Eine Zeit lang habe ich als Praxistest mein Auto durch den öffentlichen Nahverkehr ersetzt. Ich hatte ein Buch gelesen, in dem das Ausmaß der Belastung beschrieben wurde und wollte Alternativen zur Fortbewegung testen. Drei Monate habe ich durchgehalten mit mehr Schlepperei, längeren Fahrtwegen und ungeplanten Beförderungsausfällen. Am Ende war es eine große Herausforderung – Flexibilität und Komfort sind wirklich etwas Anderes.

Fotos: Hyundai
FREIE FAHRT FÜR GRÜNE AUTOS
Eines ist also klar: Es muss sich etwas ändern. Nur was? Wenn es sich um eine komplizierte Sache handelt, und das ist in diesem Fall so, muss man ein bisschen links und rechts gucken, um sich langsam einer Lösung zu nähern. „Trail and error“, „learning by doing“ oder einfach nur „Ausprobieren“ kann man diese heuristische Methode nennen.
Gesagt, getan. Als GREEN WINDOW mich fragt, ob ich den neuen SUV NEXO von Hyundai testen möchte, war ich sofort dabei. Mit Technik kenne ich mich nicht aus, in diesem Fall bin ich also auf das Fachwissen von Marco angewiesen. Er ist Ingenieur und erklärt mir die Besonderheit des Fahrzeugs. Es handelt sich hier um ein Wasserstoffauto, das heißt es fährt statt mit Benzin, also mit einem fossilen Brennstoff, mit Wasserstoff. Wasserstoff entsteht, wenn man durch Elektrolyse, also mit Strom, Wasser in seine Bestandteile Wasserstoff und Sauerstoff aufspaltet. Umgedreht, wenn man Wasserstoff und Sauerstoff wieder zusammenbringt entsteht Energie – und Wasser. Klingt spannend. Mich interessiert vor allem, was das in der Praxis bedeutet.
Augenscheinlich ist das Auto wahnsinnig leise. Im Großstadtgetummel ist es eine erholsame Vorstellung, die ganzen Motorengeräusche nicht mehr zu hören. Nicht ganz so offensichtlich, aber umso überraschender, ist die Sache mit dem Abgas. Aus dem Auspuff kommt tatsächlich nur Wasserdampf – sonst nichts. Theoretisch könnte man das Kondensat, das aus dem Auspuff tropft sogar trinken, so Marco. Es ist einfach nur Wasser. Das finde ich wirklich faszinierend und eine gute Alternative zu Benzin. Ein Schritt in die richtige Richtung. Und jetzt stellt euch mal Folgendes vor: Sicher habt ihr bei euch in der Stadt schon mal diese Schilder gesehen „30 wegen Luftverschmutzung“ oder „Langsam wegen Lautstärke“. Für den NEXO würde beides nicht gelten. Dieser neue SUV filtert sogar Schadstoffe aus der Umgebungsluft heraus. Gäbe es wohl eine Ausnahmeregelung für umweltfreundliche Autos?
JEDE REISE BEGINNT MIT DEM ERSTEN SCHRITT
Nun, nichts ist Schwarz oder Weiß, das ist auch hier so. Die Herstellung von Wasserstoff braucht Strom – möglichst aus erneuerbaren Quellen. Es braucht neue Tanksäulen und zwar ein ganzes Netz davon. Allein der Anschaffungspreis des Wagens lässt darauf schließen, dass es sich hier nicht um eine Patentlösung handelt.
Aller Anfang ist schwer. Die Herausforderungen sind mannigfaltig und die Ansprüche hoch. Einen ganzen Tag haben wir in dem NEXO verbracht. Sind über Land und durch die Stadt gefahren und waren uns am Ende einig: der Wohlfühlfaktor ist definitiv da. Autobegeisterte finden an diesem Wagen jede Menge Details und Extras über die man fachsimpeln kann. Und auch ich als „Hauptsache praktisch“-Typ sehe den Reiz des Wagens. Zumal das Kernargument, nämlich die Umweltfreundlichkeit, hier ganz weit oben steht. Denn der NEXO ist der vorläufige Höhepunkt der 20-jährigen Wasserstoff-Pionierarbeit von Hyundai und ein perfekter Null-Emissions-Antrieb für jeden Tag. Ich bin schon jetzt gespannt, wann ich den NEXO im Alltag wieder treffen werde. Das Potential zum „Everybody´s Darling“ hat er allemal.
Wer sich den NEXO genauer ansehen möchte, kommt einfach zu unserem GREENTECH FESTIVAL. Am 24.5. und 25.5. ist Hyundai Teil unserer Exhibition und stellt im Hangar 6 das neue Wasserstoffauto vor.

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By |Juni 4th, 2019|Categories: Angela Peltner, INNOVATION, Innovation_Highlight, Self-Link|Tags: , |

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By |2019-06-06T16:37:37+00:00Mai 16th, 2019|Lea Woitack, MOBILITY|Kommentare deaktiviert für HYDRO POWER – MIT WASSERSTOFF IN DIE ZUKUNFT