Bekanntgeworden durch die erfolgreiche Fernsehserie „Verbotene Liebe“, derzeit als Moderator von „The Voice of Germany“ und „The Voice Kids“ im deutschen Fernsehen zu sehen — Die Kamera und die Öffentlichkeit begleiten Thore Schölermann schon sehr lange, dabei hätte er sich fast für eine Ausbildung zum Forstwirt entschieden…

Q & A

Schauspieler und Moderator Thore Schölermann über die perfekte Mischung aus Mikrofon und Motorsäge

Bekanntgeworden durch die erfolgreiche Fernsehserie „Verbotene Liebe“, derzeit als Moderator von „The Voice of Germany“ und „The Voice Kids“ im deutschen Fernsehen zu sehen — Die Kamera und die Öffentlichkeit begleiten Thore Schölermann schon sehr lange, dabei hätte er sich fast für eine Ausbildung zum Forstwirt entschieden…

Foto: Nadine Dilly

Q

Erzähl uns von deinem Arbeitsalltag. Welche Sendungen und Projekte stehen momentan im Mittelpunkt?

A

Mein Jahr dreht sich um die Faust mit den 2 Fingern… Voice of Germany & Voice Kids.

Q

Was erfüllt dich bei deiner Arbeit?

A

Das tolle an meinem Job ist, dass ich die Chance bekomme Dinge zu erleben, die man ohne Kamera vielleicht nie erleben würde, dass ich mich fast täglich mit neuen Themen beschäftige, mit denen ich mich sonst nicht auseinandersetzen würde: Gerade bei The Voice habe ich die Möglichkeit, Freude mit Menschen zu teilen – besser geht’s nicht.

Q

Du moderierst unter anderem das ProSieben Magazin „taff“ mit dem Motto „Life. Style. Smile.“. Wie würdest du dein persönliches Lebensmotto beschreiben?

A

Ich bin ein radikaler Optimist. Ich ärgere mich nicht über Wolken, sondern tanze mit guten Wanderschuhen im Regen!

Q

Wie sieht dein Alltag außerhalb der Arbeit aus? Hast du bestimmte tägliche Rituale?

A

Ich mache täglich mein Bett. Dadurch komme ich abends nach Hause und egal wie verrückt der Tag war, lege ich mich zumindest wieder in eine von mir geschaffene Ordnung.

Q

Wie wichtig ist dir ein „Green Lifestyle“ und inwiefern spiegelt sich das in deinem Alltag wieder?

A

Ich bin im grünen Sauerland aufgewachsen, ich hole mir immer noch meine Energie in der Natur und arbeite in unserem Forstbetrieb auch mit den Rohstoffen der Natur. Umso wichtiger ist für mich privat wie auch wirtschaftlich, diese Ressource zu schützen. Mein fast täglicher Beitrag ist, dass ich beim Spazierengehen mit unserem Hund immer einen Müllsack mitnehme und meine Strecke von den Hinterlassenschaften von den Hunden anderer Leute befreie… Ich nenne das den täglichen „Karmasack“.

Q

Du hast dich damals für eine Schauspielschule und gegen eine Ausbildung zum Forstwirt entschieden. Wie naturverbunden fühlst du dich noch?

A

Ich habe die perfekte Mischung für mich gefunden. Die Symbiose zwischen Fernsehstudio mit Mikrofon und Wald mit Motorsäge… Der Wald erdet mich, damit ich nicht von der Bühne abhebe. Ich gebe aber zu, manchmal ist es leichter Brennholz zu vermarkten, als mich selbst.

Q

Treibst du regelmäßig Sport?

A

Ich versuche es zumindest. Nach einem langen Arbeitstag stoppt auch mich oft der innere Schweinehund. Gegen den setzt sich aber zum Glück unser echter Hund durch, somit gehe ich fast täglich zumindest für eine Stunde in den Wald.

Q

Was bedeutet dir deine Heimat und wo ist deine Heimat?

A

Heimat ist der Ort, den man ohne nachzudenken Heimat nennt. Der Ort, an dem mir die Freunde und Familie Rückhalt geben. Meine Familie lebt im Sauerland und meine Freunde in Köln… somit habe ich das Glück, beide Orte Heimat nennen zu können.

Q

Kannst Du uns ein Restaurant in deiner Heimatstadt Iserlohn oder in einer anderen Stadt empfehlen?

A

In meiner Heimat Iserlohn ist das natürlich das Restaurant „Mama“. Preis-Leistung wirklich tip top, leider schwer, einen Tisch zu bekommen, wenn man nicht Schölermann heißt. In Köln ganz klar das „Noa“, unglaublich lecker, super nettes Personal und dann auch nur 3 Minuten von unserer Haustür entfernt.

Q

Bevorzugst du ein bestimmtes Fortbewegungsmittel?

A

Ich bin ein riesen Fan von „Car-Sharing“ und meinen eigenen Füßen.

Q

Bist du schon mal mit einem Elektroauto gefahren?

A

Durch Car-Sharing schon mehrfach. Ich bin gerade dabei, mir einen E-Smart zuzulegen.

Q

Hast du schon mal bewusst ein „grünes“ Produkt gekauft?

A

Ich gucke eigentlich immer nach einer sinnvollen grünen Alternative. Hier liegt die Betonung auf: sinnvoll! Manches, auf dem grün steht, ist in Wirklichkeit rot.

Q

Denkst Du, dass das Bewusstsein für Nachhaltigkeit in unserer Konsumgesellschaft generell geschärft werden sollte?

A

Ein Wandel wird nicht durch Gesetze und Vorgaben geschaffen, sondern durch bewusste Konsumenten.

Q

Fällt dir ein Beispiel aus deinem Alltag ein, an dem man ansetzen könnte?

A

Mein großes Thema ist der grenzenlose und unbewusste Konsum von Fleisch. Wer sich bewusst ist, dass dafür ein Lebewesen aufgezogen wurde und am Ende dafür sterben muss, der muss kein Vegetarier werden, könnte aber darüber nachdenken, zumindest einen fleischfreien Tag in der Woche zu machen.

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Schauspieler und Moderator Thore Schölermann über die perfekte Mischung aus Mikrofon und Motorsäge

Bekanntgeworden durch die erfolgreiche Fernsehserie „Verbotene Liebe“, derzeit als Moderator von „The Voice of Germany“ und „The Voice Kids“ im deutschen Fernsehen zu sehen — Die Kamera und die Öffentlichkeit begleiten Thore Schölermann schon sehr lange, dabei hätte er sich fast für eine Ausbildung zum Forstwirt entschieden…

Foto: Nadine Dilly

Q

Erzähl uns von deinem Arbeitsalltag. Welche Sendungen und Projekte stehen momentan im Mittelpunkt?

A

Mein Jahr dreht sich um die Faust mit den 2 Fingern… Voice of Germany & Voice Kids.

Q

Was erfüllt dich bei deiner Arbeit?

A

Das tolle an meinem Job ist, dass ich die Chance bekomme Dinge zu erleben, die man ohne Kamera vielleicht nie erleben würde, dass ich mich fast täglich mit neuen Themen beschäftige, mit denen ich mich sonst nicht auseinandersetzen würde: Gerade bei The Voice habe ich die Möglichkeit, Freude mit Menschen zu teilen – besser geht’s nicht.

Q

Du moderierst unter anderem das ProSieben Magazin „taff“ mit dem Motto „Life. Style. Smile.“. Wie würdest du dein persönliches Lebensmotto beschreiben?

A

Ich bin ein radikaler Optimist. Ich ärgere mich nicht über Wolken, sondern tanze mit guten Wanderschuhen im Regen!

Q

Wie sieht dein Alltag außerhalb der Arbeit aus? Hast du bestimmte tägliche Rituale?

A

Ich mache täglich mein Bett. Dadurch komme ich abends nach Hause und egal wie verrückt der Tag war, lege ich mich zumindest wieder in eine von mir geschaffene Ordnung.

Q

Wie wichtig ist dir ein „Green Lifestyle“ und inwiefern spiegelt sich das in deinem Alltag wieder?

A

Ich bin im grünen Sauerland aufgewachsen, ich hole mir immer noch meiner Energie in der Natur und arbeite in unserem Forstbetrieb auch mit den Rohstoffen der Natur. Umso wichtiger ist für mich privat wie auch wirtschaftlich, diese Ressource zu schützen. Mein fast täglicher Beitrag ist, dass ich beim Spazierengehen mit unserem Hund immer einen Müllsack mitnehme und meine Strecke von den Hinterlassenschaften von den Hunden anderer Leute befreie… Ich nenne das den täglichen „Karmasack“.

Q

Du hast dich damals für eine Schauspielschule und gegen eine Ausbildung zum Forstwirt entschieden. Wie naturverbunden fühlst du dich noch?

A

Ich habe die perfekte Mischung für mich gefunden. Die Symbiose zwischen Fernsehstudio mit Mikrofon und Wald mit Motorsäge… Der Wald erdet mich, damit ich nicht von der Bühne abhebe. Ich gebe aber zu, manchmal ist es leichter Brennholz zu vermarkten, als mich selbst.

Q

Treibst du regelmäßig Sport?

A

Ich versuche es zumindest. Nach einem langen Arbeitstag, stoppt auch mich oft der innere Schweinehund. Gegen den setzt sich aber zum Glück unser echter Hund durch, somit gehe ich fast täglich zumindest für eine Stunde in den Wald.

Q

Was bedeutet dir deine Heimat und wo ist deine Heimat?

A

Heimat ist der Ort, den man ohne nachzudenken Heimat nennt. Der Ort, an dem mir die Freunde und Familie Rückhalt geben. Meine Familie lebt im Sauerland und meine Freunde in Köln… somit habe ich das Glück, beide Orte Heimat nennen zu können.

Q

Kannst Du uns ein Restaurant in deiner Heimatstadt Iserlohn oder in einer anderen Stadt empfehlen?

A

In meiner Heimat Iserlohn ist das natürlich das Restaurant „Mama“. Preis-Leistung sind wirklich tip top, leider schwer, einen Tisch zu bekommen, wenn man nicht Schölermann heißt. In Köln ganz klar das „Noa“, unglaublich lecker, super nettes Personal und dann auch nur 3 Minuten von unserer Haustür entfernt.

Q

Bevorzugst du ein bestimmtes Fortbewegungsmittel?

A

Ich bin ein riesen Fan von „Car-Sharing“ und meinen eigenen Füßen.

Q

Bist du schon mal mit einem Elektroauto gefahren?

A

Durch Car-Sharing schon mehrfach. Ich bin gerade dabei, mir einen E-Smart zuzulegen.

Q

Hast du schon mal bewusst ein „grünes“ Produkt gekauft?

A

Ich gucke eigentlich immer nach einer sinnvollen grünen Alternative. Hier liegt die Betonung auf: sinnvoll! Manches, auf dem grün steht, ist in Wirklichkeit rot.

Q

Denkst du, dass das Bewusstsein für Nachhaltigkeit in unserer Konsumgesellschaft generell geschärft werden sollte?

A

Ein Wandel wird nicht durch Gesetze und Vorgaben geschaffen, sondern durch bewusste Konsumenten.

Q

Fällt dir ein Beispiel aus deinem Alltag ein, an dem man ansetzen könnte?

A

Mein großes Thema ist der grenzenlose und unbewusste Konsum von Fleisch. Wer sich bewusst ist, dass dafür ein Lebewesen aufgezogen wurde und am Ende dafür sterben muss, der muss kein Vegetarier werden, könnte aber darüber nachdenken, zumindest einen fleischfreien Tag in der Woche zu machen.

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Foto: Nadine Dilly

Q

Erzähl uns von deinem Arbeitsalltag. Welche Sendungen und Projekte stehen momentan im Mittelpunkt?

A

Mein Jahr dreht sich um die Faust mit den 2 Fingern… Voice of Germany & Voice Kids.

Q

Was erfüllt dich bei deiner Arbeit?

A

Das tolle an meinem Job ist, dass ich die Chance bekomme Dinge zu erleben, die man ohne Kamera vielleicht nie erleben würde, dass ich mich fast täglich mit neuen Themen beschäftige, mit denen ich mich sonst nicht auseinandersetzen würde: Gerade bei The Voice habe ich die Möglichkeit, Freude mit Menschen zu teilen – besser geht’s nicht.

Q

Du moderierst unter anderem das ProSieben Magazin „taff“ mit dem Motto „Life. Style. Smile.“. Wie würdest du dein persönliches Lebensmotto beschreiben?

A

Ich bin ein radikaler Optimist. Ich ärgere mich nicht über Wolken, sondern tanze mit guten Wanderschuhen im Regen!

Q

Wie sieht dein Alltag außerhalb der Arbeit aus? Hast du bestimmte tägliche Rituale?

A

Ich mache täglich mein Bett. Dadurch komme ich abends nach Hause und egal wie verrückt der Tag war, lege ich mich zumindest wieder in eine von mir geschaffene Ordnung.

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Wie wichtig ist dir ein „Green Lifestyle“ und inwiefern spiegelt sich das in deinem Alltag wieder?

A

Ich bin im grünen Sauerland aufgewachsen, ich hole mir immer noch meine Energie in der Natur und arbeite in unserem Forstbetrieb auch mit den Rohstoffen der Natur. Umso wichtiger ist für mich privat wie auch wirtschaftlich, diese Ressource zu schützen. Mein fast täglicher Beitrag ist, dass ich beim Spazierengehen mit unserem Hund immer einen Müllsack mitnehme und meine Strecke von den Hinterlassenschaften von den Hunden anderer Leute befreie… Ich nenne das den täglichen „Karmasack“.

Q

Du hast dich damals für eine Schauspielschule und gegen eine Ausbildung zum Forstwirt entschieden. Wie naturverbunden fühlst du dich noch?

A

Ich habe die perfekte Mischung für mich gefunden. Die Symbiose zwischen Fernsehstudio mit Mikrofon und Wald mit Motorsäge… Der Wald erdet mich, damit ich nicht von der Bühne abhebe. Ich gebe aber zu, manchmal ist es leichter Brennholz zu vermarkten, als mich selbst.

Q

Treibst du regelmäßig Sport?

A

Ich versuche es zumindest. Nach einem langen Arbeitstag, stoppt auch mich oft der innere Schweinehund. Gegen den setzt sich aber zum Glück unser echter Hund durch, somit gehe ich fast täglich zumindest für eine Stunde in den Wald.

Q

Was bedeutet dir deine Heimat und wo ist deine Heimat?

A

Heimat ist der Ort, den man ohne nachzudenken Heimat nennt. Der Ort, an dem mir die Freunde und Familie Rückhalt geben. Meine Familie lebt im Sauerland und meine Freunde in Köln… somit habe ich das Glück, beide Orte Heimat nennen zu können.

Q

Kannst Du uns ein Restaurant in deiner Heimatstadt Iserlohn oder in einer anderen Stadt empfehlen?

A

In meiner Heimat Iserlohn ist das natürlich das Restaurant „Mama“. Preis-Leistung ist wirklich tip top, leider schwer, einen Tisch zu bekommen, wenn man nicht Schölermann heißt. In Köln ganz klar das „Noa“, unglaublich lecker, super nettes Personal und dann auch nur 3 Minuten von unserer Haustür entfernt.

Q

Bevorzugst du ein bestimmtes Fortbewegungsmittel?

A

Ich bin ein riesen Fan von „Car-Sharing“ und meinen eigenen Füßen.

Q

Bist du schon mal mit einem Elektroauto gefahren?

A

Durch Car-Sharing schon mehrfach. Ich bin gerade dabei, mir einen E-Smart zuzulegen.

Q

Hast du schon mal bewusst ein „grünes“ Produkt gekauft?

A

Ich gucke eigentlich immer nach einer sinnvollen grünen Alternative. Hier liegt die Betonung auf: sinnvoll! Manches, auf dem grün steht, ist in Wirklichkeit rot.

Q

Denkst du, dass das Bewusstsein für Nachhaltigkeit in unserer Konsumgesellschaft generell geschärft werden sollte?

A

Ein Wandel wird nicht durch Gesetze und Vorgaben geschaffen, sondern durch bewusste Konsumenten.

Q

Fällt dir ein Beispiel aus deinem Alltag ein, an dem man ansetzen könnte?

A

Mein großes Thema ist der grenzenlose und unbewusste Konsum von Fleisch. Wer sich bewusst ist, dass dafür ein Lebewesen aufgezogen wurde und am Ende dafür sterben muss, der muss kein Vegetarier werden, könnte aber darüber nachdenken, zumindest einen fleischfreien Tag in der Woche zu machen.

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By |2018-09-12T16:44:39+00:00März 20th, 2018|PEOPLE|Kommentare deaktiviert für Interview mit Thore Schölermann