Wusstet ihr, dass herkömmliche Tampons aus Polyester bestehen, Parfüme und Chemikalien beinhalten können? Wir auch nicht. Mit dem Ziel darüber aufzuklären, bietet The Female Company Tampons aus 100% Bio-Baumwolle im Abo per Briefversand. Und spendet dabei Hygienemittel an Frauen in Flüchtlingsheimen.

Läuft bei dir? Warum nun auch unsere Tampons bio werden

Wusstet ihr, dass herkömmliche Tampons aus Polyester bestehen, Parfüme und Chemikalien beinhalten können? Wir auch nicht. Mit dem Ziel darüber aufzuklären, bietet The Female Company Tampons aus 100% Bio-Baumwolle im Abo per Briefversand. Und spendet dabei Hygienemittel an Frauen in Flüchtlingsheimen.
Es gibt Menschen, die sich täglich mit Autos, Möbeln oder Rasenmähern beschäftigen. Und es gibt Ann-Sophie und Sinja, die Gründerinnen von The Female Company. Auf ihrem Schreibtisch liegen Bio-Tampons und Binden, in der Büro-Küche wird die Saugstärke des neuen Super-Tampons gemessen und im Flur stapeln sich Kisten mit Verpackungen voller illustrierter Brüste. Denn die beiden haben im Sommer 2017 denn Entschluss gefasst, ein Unternehmen für Bio-Tampons zu gründen.
Wie kommt Frau auf so eine Idee?
„Das Ganze entstand eigentlich durch den Wunsch, die Periode irgendwie zu enttabuisieren.“ Bei einer Reise durch Indien arbeiteten die zwei Gründerinnen in Sozialprojekten mit Mädchen und Frauen und realisierten, welche Probleme Frauen im Umgang mit der Menstruation haben. „Wir dachten, das sei in Indien kulturell verankert. Als wir aber nach Deutschland zurückkamen, wurde uns klar: Der Umgang mit dem Thema ist auch hier noch total stiff! Sobald wir mal wieder vergessen haben, Tampons zu kaufen oder mitzunehmen, versucht man möglichst unauffällig an einen geliehenen zu gelangen.“ Tampons in frechen Designverpackungen anbieten und dabei Produkte an Frauen zu spenden, die sich keine leisten zu können, war zu Anfang also das Ziel.
Warum dann Bio-Tampons?
Auf der Suche nach Herstellern erfuhren Ann-Sophie und Sinja über den Herstellungsprozess. „Viele Produzenten wollten uns nicht mal Auskunft über die Inhaltsstoffe geben. Danach wurde uns klar, warum.“ Herkömmliche Baumwolle wird mit Pestiziden angebaut. Viskose durchläuft neben dem Bleichungsprozess chemische Prozesse mit Natronlauge. Duftstoffe, Kunststoffe und Polyesterfasern werden ins Material gemischt. „Wir wollten auf keinen Fall ein Produkt verkaufen, das wir nach den ganzen Erkenntnissen selbst nicht mehr verwenden wollten! Deswegen haben wir uns auf die Suche nach einem Produktionspartner gemacht, der bereit war, 100% zertifizierte Bio-Baumwolle unter fairen sozialen Standards zu verwenden.“ Diese können Kundinnen über den The Female Company-Online Shop kostenlos testen und zahlen nur den Versand: www.thefemalecompany.com
Diese bietet ihr dann im Abo an?
„Ganz genau. Einmalig erhalten unsere Kundinnen eine Aufbewahrungsbox in schönem Design, das von einer Künstlerin gestaltet wurde. Danach füllen wir die Box per Briefversand wieder auf.“ Die Bio-Tampons werden dann alle 2, 3 oder 4 Monate nach Hause geschickt und das Abo ist ab 2,50 Euro pro Monat erhältlich.
Pro abgeschlossenem Abo spendet ihr dann Hygienemittel? Warum nach Deutschland und nicht nach Indien?
„Never say never. Wir wollten mit einem vertrauenswürdigen Partnerverein beginnen, bei dem wir auch die kulturellen Ansprüche in Bezug auf die Hygieneprodukte berücksichtigen können. Außerdem waren 2016 knapp 800.000 Menschen ohne Wohnung und können sich vielfach Produkte nicht leisten.“ Deswegen wird pro abgeschlossenem Abo eine weitere Frau mit den Hygienemitteln versorgt, die sie braucht. Zum Beispiel mit Bio-Binden und Bio-Slipeinlagen an Mädchen und Frauen in Flüchtlingsheimen.
Und was macht ihr nun in Bezug auf das Tabu?
„Jede Aufbewahrungsbox bei uns ist bunt, frech und laut. Die Idee ist, dass man sie im Badezimmer stehen lässt, statt sie im Schrank zu verstecken. Die ersten Kundinnen haben uns bereits berichtet, dass sie vielfach von (auch männlichen) Gästen angesprochen wurden und sich daraus ein Gespräch über Periode und Tampons entwickelt hat. Wir fahren mit einem 1,5 Meter großen Tampon auf unserem Autodach durch Stuttgart und planen gerade unsere erste Aufklärungsveranstaltung in Flüchtlingsheimen. Wir müssen anfangen, über das Thema zu sprechen, denn es geht uns alle etwas an.“

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Sharing is Caring.
Das Mobilitätskonzept
der Zukunft

Als gebürtige Kleinstädterin bin ich es gewohnt, mit dem Auto von A nach B zu kommen. Und zugegeben, ich fahre auch einfach für mein Leben gerne Auto. Mit dem Carsharing-Konzept DriveNow von BMW und MINI habe ich in Berlin die für mich passende flexible und zukunftsfähige Mobilitätsalternative gefunden.
Manchmal möchte man den überfüllten S-Bahnen der Hauptstadt gerne entfliehen und kurz etwas Ruhe genießen. DriveNow ermöglicht uns genau das: Komfort, Ruhe und vor allem eine enorme Flexibilität.
Einsteigen und losfahren
Die ersten Schritte, Teil der DriveNow Family zu werden, sind sehr einfach. Online registrieren, App runterladen, Standardtarif wählen oder eines der vielfältigen Pakete buchen und schon kann es richtig losgehen. Ganz bequem per super übersichtlicher DriveNow App sucht man sich das nächstgelegene Auto. Das jeweilige Modell wird mit seinem punktgenauen Standort und dem schnellsten Fußweg dorthin angezeigt. Das passende Auto muss man dann nur noch anklicken und kann es sogar für eine viertel Stunde reservieren. Damit man sich im Berliner Großstadtdschungel nicht verläuft, zeigt DriveNow die genaue Route und die verbleibende Zeit in der App an. Bei einem Netzwerk von über 1.000 Fahrzeugen allein in Berlin habe ich allerdings noch nie mehr als 5 Minuten zum nächsten Auto gebraucht. Zur nächsten S-Bahn-Station laufe ich da schon manchmal etwas länger. Das spricht für sich!
Der Ampel-Check
Auch ohne Reservierung könnt ihr natürlich spontan ein Auto mieten, wenn ihr zufällig direkt danebensteht. Macht am besten als erstes den Ampel-Check: Ein Lesegerät in der Windschutzscheibe zeigt nämlich an, ob ihr das Fahrzeug sofort mieten könnt. Grün bedeutet, dass das Auto verfügbar ist. Gelb, dass es momentan reserviert ist und rot, dass das Auto gerade vermietet ist.
Wenn das Fahrzeug verfügbar ist, ist die App von DriveNow sozusagen der Schlüssel zu allem. Damit öffnet und schließt, reserviert und mietet ihr das Auto. Die Minutenpreise und auch die Pakete sind all inclusive. Versicherung, Parktickets, Kfz-Steuer sowie tanken und laden sind also im Preis bereits enthalten. Für DriveNow Neulinge erklärt die App alle wichtigen Funktionen des Fahrzeugs und der Bordcomputer führt Schritt für Schritt durch den Anmeldeprozess. Da kann gar nichts schiefgehen. Und wenn die Reise mit DriveNow dann zu Ende ist, kann man das Auto auf fast jedem öffentlichen Parkplatz im Geschäftsgebiet parken. Mit dem abschließen per App wird die Miete beendet und schon wenige Sekunden später bekommt man die Rechnung per Mail zugeschickt.
Unterwegs mit Leonardo, Charlotte und Co.
Die DriveNow Flotte ist groß. In Deutschland sind über 3.000 BMWs und MINIs unterwegs, in ganz Europa sind es sogar über 6.000. Und egal ob Cabrio, SUV oder Kompaktwagen – für jeden ist das passende Modell dabei. Ich bin ja ab und zu sehr gerne mit Leonardo, dem elektrischen BMW i3 unterwegs. Mit ihm komme ich zuverlässig und lautlos durch die Berliner Innenstadt. Und wenn’s mal zum Großeinkauf gehen soll oder meine Freunde auf der Rückbank Platz nehmen dürfen, bietet sich Charlotte, der 5-türige MINI perfekt an. Alle Autos, die ich bisher gefahren bin, waren tip top sauber und super ausgestattet. Wirklich ein Luxus!

Ich fahre gerne mal Elektroauto und
hier ist DriveNow mit dem BMW i3 echt der
Champion unter den Carsharing Unternehmen.

Sharing is caring
Bevor ich mich gleich auf meine nächste kleine Reise durch Berlin mache, habe ich noch ein paar Fakten für euch, warum das Konzept Carsharing eigentlich so genial ist: Es ist kostengünstig, da die Fixkosten von einem Auto gleichmäßig auf die Nutzer umgelegt werden. Die Autos werden super effizient genutzt, denn sie werden nur gefahren, wenn sie wirklich gebraucht werden. So sind die Autos größtenteils ausgelastet und man braucht kein schlechtes Gewissen haben, mit dem Auto durch die Stadt zu fahren. Und natürlich ist es viel nachhaltiger, wenn sich 15-20 Nutzer ein Auto teilen, als wenn alle ein eigenes Fahrzeug hätten. Die Umwelt- & Verkehrsbelastung geht zurück und Ressourcen werden geschont. Mit Carsharing schulen wir unser ökologisches und soziales Bewusstsein. Sharing is caring!

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„Ganz genau. Einmalig erhalten unsere Kundinnen eine Aufbewahrungsbox in schönem Design, das von einer Künstlerin gestaltet wurde. Danach füllen wir die Box per Briefversand wieder auf.“ Die Bio-Tampons werden dann alle 2, 3 oder 4 Monate nach Hause geschickt und das Abo ist ab 2,50 Euro pro Monat erhältlich.
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Und was macht ihr nun in Bezug auf das Tabu?
„Jede Aufbewahrungsbox bei uns ist bunt, frech und laut. Die Idee ist, dass man sie im Badezimmer stehen lässt, statt sie im Schrank zu verstecken. Die ersten Kundinnen haben uns bereits berichtet, dass sie vielfach von (auch männlichen) Gästen angesprochen wurden und sich daraus ein Gespräch über Periode und Tampons entwickelt hat. Wir fahren mit einem 1,5 Meter großen Tampon auf unserem Autodach durch Stuttgart und planen gerade unsere erste Aufklärungsveranstaltung in Flüchtlingsheimen. Wir müssen anfangen, über das Thema zu sprechen, denn es geht uns alle etwas an.“

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By | 2018-07-17T11:20:23+00:00 Juni 19th, 2018|INNOVATION|Kommentare deaktiviert für Läuft bei dir? Warum nun auch unsere Tampons bio werden