Denkt man an Griechenland, so kommen einem direkt Mythologie, Platon, Akropolis, Ouzo oder Gyros in den Sinn; ganz abgesehen von den traumhaften Bildern des smaragdgrünen Meers, der Felsen aus weißem Vulkangestein und der ellenlangen Strände. Genau jene Strände der Küstenregionen, an die durchschnittlich 200-250 Tonnen Seegras im Jahr angespült werden. Das nicht gerade ansehnliche Naturprodukt, das von Einheimischen wie Urlaubern gleichermaßen verhasst ist, wurde immer als Abfall entsorgt – bis der Grieche Stavros Tsompanidis aus dem Fluch (s)einen Segen machte.

MEER DAVON –
WIE SEEGRAS UNSER
SMARTPHONE SCHÜTZT

Foto: PHEE
Denkt man an Griechenland, so kommen einem direkt Mythologie, Platon, Akropolis, Ouzo oder Gyros in den Sinn; ganz abgesehen von den traumhaften Bildern des smaragdgrünen Meers, der Felsen aus weißem Vulkangestein und der ellenlangen Strände. Genau jene Strände der Küstenregionen, an die durchschnittlich 200-250 Tonnen Seegras im Jahr angespült werden. Das nicht gerade ansehnliche Naturprodukt, das von Einheimischen wie Urlaubern gleichermaßen verhasst ist, wurde immer als Abfall entsorgt – bis der Grieche Stavros Tsompanidis aus dem Fluch (s)einen Segen machte.
LANGE UNTERSCHÄTZT, ENDLICH GESCHÄTZT
Wegen der Finanzkrise verlor Griechenland viele seiner Kinder ans Ausland. Der damals 20-jährige Student Tsompanidis aber blieb, sah und siegte – mit der Idee, Seegras zu recyclen, um daraus nachhaltige und stylische Produkte zu entwickeln. Er wusste nicht nur, dass die lebendige Meerespflanze Lebensraum vieler Meerestiere ist, das Wasser von Schadstoffen reinigt und zudem auch noch der Klimaerwärmung entgegenwirkt, er erkannte auch das Potential der Materie. Schon nach wenigen Jahren der Forschung gründetet er das Start-up PHEE: Das erste Unternehmen weltweit, das Seegras, eines der ältesten lebenden Organismen der Erde, als Primärrohstoff vollständig nutzt. 
Die Pflanzen werden getrocknet, gepresst und zu diversen Produkten verarbeitet. Ob Handyhüllen, Sonnenbrillenfassungen oder Boxen zur Aufbewahrung – selbst Sandalen sind künftig denkbar. Und Seegras ist wirklich ein Allrounder: 100% wasserabweisend, UV-beständig, überraschend leicht und zudem qualitativ sehr hochwertig, denn jedes Ergebnis entspringt einer hohen Handwerkskunst.

Fotos: PHEE

WIR HABEN VERSTANDEN,
DASS DAS ROHMATERIAL DA IST
UND AUCH NOCH IN
UNGLAUBLICHEN MENGEN.
ZUGLEICH GEBEN DIE
GEMEINDEN VIEL GELD
FÜR DIE REINIGUNG DER
STRÄNDE VON SEEGRAS
AUS UND VERGRABEN
ETWA 60–70 PROZENT
IN MÜLLDEPONIEN, WAS
ÖKONOMISCHE UND
ÖKOLOGISCHE
KONSEQUENZEN BIRGT!

Nikolaos Athanasopoulos,
Abteilunglungsleiter
für Forschung und
Entwicklung von PHEE

GUT DURCHDACHT
PHEE entwickelt Artikel, die sich positiv auf das Ökosystem unseres Planeten auswirken und mit denen das Unternehmen Verantwortung für die gesamte Wertschöpfungskette übernimmt. Dem Unternehmen gelingt es, die Abfallmenge der Meerespflanze zu reduzieren, somit enorme Kosten für deren Entsorgung zu reduzieren und auf diese Weise öffentliche Gelder zu sparen. Zudem bietet die Herstellung vor Ort neue Arbeitsplätze und Zukunftsperspektiven, die gerade in der heutigen Zeit sehr wichtig sind. Die Idee von Tsompanidis gibt also neuen Auftrieb, fördert Kreativität, trägt dazu bei, dass die Wirtschaft des Landes wieder angekurbelt wird und die Menschen neuen Optimismus entwickeln.
Mehr Informationen unter: phee.gr

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MEER DAVON –
WIE SEEGRAS UNSER SMARTPHONE SCHÜTZT

Foto: PHEE
Denkt man an Griechenland, so kommen einem direkt Mythologie, Platon, Akropolis, Ouzo oder Gyros in den Sinn; ganz abgesehen von den traumhaften Bildern des smaragdgrünen Meers, der Felsen aus weißem Vulkangestein und der ellenlangen Strände. Genau jene Strände der Küstenregionen, an die durchschnittlich 200-250 Tonnen Seegras im Jahr angespült werden. Das nicht gerade ansehnliche Naturprodukt, das von Einheimischen wie Urlaubern gleichermaßen verhasst ist, wurde immer als Abfall entsorgt – bis der Grieche Stavros Tsompanidis aus dem Fluch (s)einen Segen machte.
LANGE UNTERSCHÄTZT, ENDLICH GESCHÄTZT
Wegen der Finanzkrise verlor Griechenland viele seiner Kinder ans Ausland. Der damals 20-jährige Student Tsompanidis aber blieb, sah und siegte – mit der Idee, Seegras zu recyclen, um daraus nachhaltige und stylische Produkte zu entwickeln. Er wusste nicht nur, dass die lebendige Meerespflanze Lebensraum vieler Meerestiere ist, das Wasser von Schadstoffen reinigt und zudem auch noch der Klimaerwärmung entgegenwirkt, er erkannte auch das Potential der Materie. Schon nach wenigen Jahren der Forschung gründetet er das Start-up PHEE: Das erste Unternehmen weltweit, das Seegras, eines der ältesten lebenden Organismen der Erde, als Primärrohstoff vollständig nutzt. 
Die Pflanzen werden getrocknet, gepresst und zu diversen Produkten verarbeitet. Ob Handyhüllen, Sonnenbrillenfassungen oder Boxen zur Aufbewahrung – selbst Sandalen sind künftig denkbar. Und Seegras ist wirklich ein Allrounder: 100% wasserabweisend, UV-beständig, überraschend leicht und zudem qualitativ sehr hochwertig, denn jedes Ergebnis entspringt einer hohen Handwerkskunst.

Fotos: PHEE

WIR HABEN VERSTANDEN, DASS DAS ROHMATERIAL DA IST
UND AUCH NOCH IN UNGLAUBLICHEN MENGEN.
ZUGLEICH GEBEN DIE GEMEINDEN VIEL GELD FÜR DIE REINIGUNG
DER STRÄNDE VON SEEGRAS AUS UND VERGRABEN ETWA 60–70
PROZENT IN MÜLLDEPONIEN, WAS ÖKONOMISCHE UND
ÖKOLOGISCHE KONSEQUENZEN BIRGT!

Nikolaos Athanasopoulos, Abteilunglungsleiter
für Forschung und Entwicklung von PHEE

GUT DURCHDACHT
PHEE entwickelt Artikel, die sich positiv auf das Ökosystem unseres Planeten auswirken und mit denen das Unternehmen Verantwortung für die gesamte Wertschöpfungskette übernimmt. Dem Unternehmen gelingt es, die Abfallmenge der Meerespflanze zu reduzieren, somit enorme Kosten für deren Entsorgung zu reduzieren und auf diese Weise öffentliche Gelder zu sparen. Zudem bietet die Herstellung vor Ort neue Arbeitsplätze und Zukunftsperspektiven, die gerade in der heutigen Zeit sehr wichtig sind. Die Idee von Tsompanidis gibt also neuen Auftrieb, fördert Kreativität, trägt dazu bei, dass die Wirtschaft des Landes wieder angekurbelt wird und die Menschen neuen Optimismus entwickeln.
Mehr Informationen unter: phee.gr

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By |2019-02-20T11:54:10+00:00Februar 20th, 2019|INNOVATION|Kommentare deaktiviert für MEER DAVON – WIE SEEGRAS UNSER SMARTPHONE SCHÜTZT