Amerikas First Gärtnerin Michelle Obama ist zwar nicht mehr Herrin über den präsidialen Küchengarten des Weißen Hauses, – dafür hat ihr Engagement für den autarken Gemüseanbau und eine gesunde Ernährungsweise aber nachhaltig Eindruck hinterlassen. Zuletzt versuchte sie sich an der Rettung des Gartens vor den Trumps.

Michelle Obama,
Retterin der Präsidentenbeete?

Amerikas First Gärtnerin Michelle Obama musste ihren Platz im präsidialen Küchengarten des Weißen Hauses zwar unlängst räumen, – dafür hat ihr Engagement für den autarken Gemüseanbau aber gehörig Eindruck hinterlassen. Ein Blick in die (ehemaligen) Beete des Weißen Hauses.
Nach der Wahl von Donald Trump zum 45. Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika befürchteten viele Rückschritte – insbesondere auch im Bereich der Klima- und Umweltpolitik. Die Sorgen bewahrheiteten sich spätestens dann, als Trump Anfang Juni den Ausstieg aus dem Pariser Klimaschutzabkommen erklärte.
Nicht nur im Wahlkampf und seit seiner Amtsperiode als Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, sondern bereits seit vielen Jahren mimt Trump den Leugner der Theorie globaler Klimaveränderungen. Trump hielt die Warnung vor einem Klimawandel seit jeher für eine Verschwörungstheorie. Dass es an manchen Orten manchmal schneie, sei für ihn Beweis genug dafür, dass Erderwärmung nicht existiert, twitterte er einmal. Mehr noch: Die Erderwärmung sei eine Erfindung der Chinesen, die damit der US-Industrie schaden wollen. Experten erwarten auch für die kommenden Jahre eine absolute Kehrtwende der Bemühungen der Administration Obama.
Der erste Küchengarten seit den Roosevelts
Viel konkreter ist jedoch eine andere Sorge: Laut einem Report der New York Post befürchtete die ehemalige First Lady Michelle Obama, dass der berühmte Gemüsegarten hinter dem Weißen Haus Trumps künftiger Geländegestaltung zum Opfer fallen könnte. Angeblich habe die Präsidentengattin in den letzten Atemzügen der Amtsperiode ihres Mannes Schritte unternommen, um ihren lieb gehegten Garten zu retten.
Der von Michelle Obama angelegte Gemüsegarten war der erste seit 60 Jahren auf dem Gelände des Präsidentensitzes. Zuletzt baute First Lady Eleanor Roosevelt, Gattin des Präsidenten Franklin Roosevelt (1933-1945) Obst und Gemüse an. Ihr Anliegen war es, die amerikanische Hausfrau zu animieren, Familie gut und gesund zu ernähren.

Gesundes Essen ist mir und meiner Familie sehr wichtig

MICHELLE OBAMA

Um Gesundheit geht es auch Michelle Obama: „Gesundes Essen ist mir und meiner Familie sehr wichtig“, gab sie gleich nach dem Einzug ins Weiße Haus bekannt. In Zeiten von Fast Food und vermehrter Übergewichtigkeit möchte sie das Ernährungsbewusstsein der Bevölkerung schärfen. Das geerntete Gemüse und die gezupften Kräuter sollen ihre Familie, das Personal und die Gäste des Weißen Hauses versorgen. Beim ersten Spatenstich sagte sie dann auch freudestrahlend: „Das ist ein großer Tag. Über das Projekt sprechen wir schon, seitdem wir hier eingezogen sind.“
Das angelegte Beet am Südrasen gleich vor dem Oval Office galt seitdem als Symbol für eine gesunde Ernährung. Im präsidialen Garten fanden sich verschiedene Kohlarten wie Brokkoli, Möhren, Spinat, Schalotten, Fenchel, Zuckererbsen und verschiedene Salate. Auch aromatische Kräuter wuchsen im Garten der ehemaligen First Lady. Dazu gehörten Ampfer, Thymian, Oregano, Salbei, Rosmarin, Ysop, Kamille und Majoran. Zudem wurden Hochbeete mit Minze und Rhabarber angelegt. Auch ans Auge und einen gesunden Boden wurde gedacht: Als bunte Farbtupfer und Gründüngung dienten Zinnien, Studentenblumen und Kapuzinerkresse.
Wird der präsidiale Küchengarten „zertrampelt“?
Nach dem Wahlsieg Donald Trumps machten vielfach Gerüchte die Runde, der Garten können schneller als gedacht niedergewalzt werden. Trump, der für seinen luxuriösen und angeberischen Lebensstil bekannt ist, könnte dem Bild des bescheidenen und ökologischen Farmers nicht weiter entsprechen. Im Wahlkampf soll Trump zugegeben haben, kein Fan gesunder Ernährung zu sein und am liebsten Fast Food zu verschlingen. Auch seine Ehefrau, First Lady Melania Trump, zeigte sich bisher nicht als naturverbundener Mensch, dem Gartenarbeit Freude bereitet.
Laut einem Report der New York Post soll Michelle Obama daher Schritte eingeleitet haben, um den Bestand ihres Gartens zu sichern. In den letzten Monaten der Präsidentschaft Barack Obamas soll sie durch intensive Lobby-Arbeit Spendengelder in Höhe von 2,5 Millionen US-Dollar eingesammelt haben, um den Bestand ihres Gartens auf Jahre hinaus zu sichern.
Weiter hätte sie ihren Mann „mehrfach bedrängt“, wie die New York Post berichtetet, um den Bio-Garten notfalls durch eine Exekutiv-Verordnung ihres Gatten zu retten.
Ob die Bemühungen der First Lady gefruchtet haben, ist bis heute nicht bekannt.

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Michelle Obama,
Retterin der Präsidentenbeete?

Amerikas First Gärtnerin Michelle Obama musste ihren Platz im präsidialen Küchengarten des Weißen Hauses zwar unlängst räumen, – dafür hat ihr Engagement für den autarken Gemüseanbau aber gehörig Eindruck hinterlassen. Ein Blick in die (ehemaligen) Beete des Weißen Hauses.
Nach der Wahl von Donald Trumps zum 45. Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika befürchteten viele Rückschritte – insbesondere auch im Bereich der Klima- und Umweltpolitik. Die Sorgen bewahrheiteten sich spätestens dann, als Trump Anfang Juni den Ausstieg aus dem Pariser Klimaschutzabkommen erklärte.
Nicht nur im Wahlkampf und seit seiner Amtsperiode als Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, sondern bereits seit vielen Jahren mimt Trump den Leugner der Theorie globaler Klimaveränderungen. Trump hielt die Warnung vor einem Klimawandel seit jeher für eine Verschwörungstheorie. Dass es an manchen Orten manchmal schneie, sei für ihn Beweis genug dafür, dass Erderwärmung nicht existiert, twitterte er einmal. Mehr noch: Die Erderwärmung sei eine Erfindung der Chinesen, die damit der US-Industrie schaden wollen. Experten erwarten auch für die kommenden Jahre eine absolute Kehrtwende der Bemühungen der Administration Obama.
Der erste Küchengarten seit den Roosevelts
Viel konkreter ist jedoch eine andere Sorge: Laut einem Report der New York Post befürchtete die ehemalige First Lady Michelle Obama, dass der berühmte Gemüsegarten hinter dem Weißen Haus Trumps künftiger Geländegestaltung zum Opfer fallen könnte. Angeblich habe die Präsidentengattin in den letzten Atemzügen der Amtsperiode ihres Mannes Schritte unternommen, um ihren lieb gehegten Garten zu retten.
Der von Michelle Obama angelegte Gemüsegarten war der erste seit 60 Jahren auf dem Gelände des Präsidentensitzes. Zuletzt baute First Lady Eleanor Roosevelt, Gattin des Präsidenten Franklin Roosevelt (1933-1945) Obst und Gemüse an. Ihr Anliegen war es, die amerikanische Hausfrau zu animieren, Familie gut und gesund zu ernähren.

Gesundes Essen ist mir und meiner Familie sehr wichtig

MICHELLE OBAMA

Um Gesundheit geht es auch Michelle Obama: „Gesundes Essen ist mir und meiner Familie sehr wichtig“, gab sie gleich nach dem Einzug ins Weiße Haus bekannt. In Zeiten von Fast Food und vermehrter Übergewichtigkeit möchte sie das Ernährungsbewusstsein der Bevölkerung schärfen. Das geerntete Gemüse und die gezupften Kräuter sollen ihre Familie, das Personal und die Gäste des Weißen Hauses versorgen. Beim ersten Spatenstich sagte sie dann auch freudestrahlend: „Das ist ein großer Tag. Über das Projekt sprechen wir schon, seitdem wir hier eingezogen sind.“
Das angelegte Beet am Südrasen gleich vor dem Oval Office galt seitdem als Symbol für eine gesunde Ernährung. Im präsidialen Garten fanden sich verschiedene Kohlarten wie Brokkoli, Möhren, Spinat, Schalotten, Fenchel, Zuckererbsen und verschiedene Salate. Auch aromatische Kräuter wuchsen im Garten der ehemaligen First Lady. Dazu gehörten Ampfer, Thymian, Oregano, Salbei, Rosmarin, Ysop, Kamille und Majoran. Zudem wurden Hochbeete mit Minze und Rhabarber angelegt. Auch ans Auge und einen gesunden Boden wurde gedacht: Als bunte Farbtupfer und Gründüngung dienten Zinnien, Studentenblumen und Kapuzinerkresse.
Wird der präsidiale Küchengarten „zertrampelt“?
Nach dem Wahlsieg Donald Trumps machten vielfach Gerüchte die Runde, der Garten können schneller als gedacht niedergewalzt werden. Trump, der für seinen luxuriösen und angeberischen Lebensstil bekannt ist, könnte dem Bild des bescheidenen und ökologischen Farmers nicht weiter entsprechen. Im Wahlkampf soll Trump zugegeben haben, kein Fan gesunder Ernährung zu sein und am liebsten Fast Food zu verschlingen. Auch seine Ehefrau, First Lady Melania Trump, zeigte sich bisher nicht als naturverbundener Mensch, dem Gartenarbeit Freude bereitet.
Laut einem Report der New York Post soll Michelle Obama daher Schritte eingeleitet haben, um den Bestand ihres Gartens zu sichern. In den letzten Monaten der Präsidentschaft Barack Obamas soll sie durch intensive Lobby-Arbeit Spendengelder in Höhe von 2,5 Millionen US-Dollar eingesammelt haben, um den Bestand ihres Gartens auf Jahre hinaus zu sichern.
Weiter hätte sie ihren Mann „mehrfach bedrängt“, wie die New York Post berichtetet, um den Bio-Garten notfalls durch eine Exekutiv-Verordnung ihres Gatten zu retten.
Ob die Bemühungen der First Lady gefruchtet haben, ist bis heute nicht bekannt.

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Nach der Wahl von Donald Trumps zum 45. Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika befürchteten viele Rückschritte – insbesondere auch im Bereich der Klima- und Umweltpolitik. Die Sorgen bewahrheiteten sich spätestens dann, als Trump Anfang Juni den Ausstieg aus dem Pariser Klimaschutzabkommen erklärte.
Nicht nur im Wahlkampf und seit seiner Amtsperiode als Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, sondern bereits seit vielen Jahren mimt Trump den Leugner der Theorie globaler Klimaveränderungen. Trump hielt die Warnung vor einem Klimawandel seit jeher für eine Verschwörungstheorie. Dass es an manchen Orten manchmal schneie, sei für ihn Beweis genug dafür, dass Erderwärmung nicht existiert, twitterte er einmal. Mehr noch: Die Erderwärmung sei eine Erfindung der Chinesen, die damit der US-Industrie schaden wollen. Experten erwarten auch für die kommenden Jahre eine absolute Kehrtwende der Bemühungen der Administration Obama.
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Der von Michelle Obama angelegte Gemüsegarten war der erste seit 60 Jahren auf dem Gelände des Präsidentensitzes. Zuletzt baute First Lady Eleanor Roosevelt, Gattin des Präsidenten Franklin Roosevelt (1933-1945) Obst und Gemüse an. Ihr Anliegen war es, die amerikanische Hausfrau zu animieren, Familie gut und gesund zu ernähren.

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Das angelegte Beet am Südrasen gleich vor dem Oval Office galt seitdem als Symbol für eine gesunde Ernährung. Im präsidialen Garten fanden sich verschiedene Kohlarten wie Brokkoli, Möhren, Spinat, Schalotten, Fenchel, Zuckererbsen und verschiedene Salate. Auch aromatische Kräuter wuchsen im Garten der ehemaligen First Lady. Dazu gehörten Ampfer, Thymian, Oregano, Salbei, Rosmarin, Ysop, Kamille und Majoran. Zudem wurden Hochbeete mit Minze und Rhabarber angelegt. Auch ans Auge und einen gesunden Boden wurde gedacht: Als bunte Farbtupfer und Gründüngung dienten Zinnien, Studentenblumen und Kapuzinerkresse.
Wird der präsidiale Küchengarten „zertrampelt“?
Nach dem Wahlsieg Donald Trumps machten vielfach Gerüchte die Runde, der Garten können schneller als gedacht niedergewalzt werden. Trump, der für seinen luxuriösen und angeberischen Lebensstil bekannt ist, könnte dem Bild des bescheidenen und ökologischen Farmers nicht weiter entsprechen. Im Wahlkampf soll Trump zugegeben haben, kein Fan gesunder Ernährung zu sein und am liebsten Fast Food zu verschlingen. Auch seine Ehefrau, First Lady Melania Trump, zeigte sich bisher nicht als naturverbundener Mensch, dem Gartenarbeit Freude bereitet.
Laut einem Report der New York Post soll Michelle Obama daher Schritte eingeleitet haben, um den Bestand ihres Gartens zu sichern. In den letzten Monaten der Präsidentschaft Barack Obamas soll sie durch intensive Lobby-Arbeit Spendengelder in Höhe von 2,5 Millionen US-Dollar eingesammelt haben, um den Bestand ihres Gartens auf Jahre hinaus zu sichern.
Weiter hätte sie ihren Mann „mehrfach bedrängt“, wie die New York Post berichtetet, um den Bio-Garten notfalls durch eine Exekutiv-Verordnung ihres Gatten zu retten.
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By |2018-04-04T15:58:00+00:00August 28th, 2017|PEOPLE|Kommentare deaktiviert für Michelle Obama, Retterin der Präsidentenbeete?