Leben wie die Nomaden. Ein reizvolles Abenteuer oder eher eine Horrorvorstellung? Für mich wäre es nichts. Dabei leben wir jungen Leute in der Großstadt doch eigentlich wie Nomaden. Gestern erst in der neuen Übergangs-WG angekommen, ziehen wir morgen auch schon wieder aus. Sesshaft? Gibt’s nicht. Auch ich bin kürzlich mal wieder umgezogen. Neben Kleidung, unzähligen Büchern und meinem zerfetzten Lieblingskuscheltier, hatte ich natürlich auch ein paar Möbel im Gepäck. Doch die kamen bei dem ständigen Hin- und Her an die Grenzen ihrer Belastbarkeit. Nach zweimal schwer schleppen und Auf- und Abbauen hat meine schwedische Grundausstattung doch recht schnell ihren Geist aufgegeben.

PAPP IT UP –
SO SIMPEL IST
WOHNEN HEUTE

Foto: Room in a Box
Leben wie die Nomaden. Ein reizvolles Abenteuer oder eher eine Horrorvorstellung? Für mich wäre es nichts. Dabei leben wir jungen Leute in der Großstadt doch eigentlich wie Nomaden. Gestern erst in der neuen Übergangs-WG angekommen, ziehen wir morgen auch schon wieder aus. Sesshaft? Gibt’s nicht. Auch ich bin kürzlich mal wieder umgezogen. Neben Kleidung, unzähligen Büchern und meinem zerfetzten Lieblingskuscheltier, hatte ich natürlich auch ein paar Möbel im Gepäck. Doch die kamen bei dem ständigen Hin- und Her an die Grenzen ihrer Belastbarkeit. Nach zweimal schwer schleppen und Auf- und Abbauen hat meine schwedische Grundausstattung doch recht schnell ihren Geist aufgegeben.
VON DER SCHNAPSIDEE ZUM GESCHÄFTSMODELL
Tatsächlich geht es einfacher, ausgefallener und vor allem langlebiger: mit Pappmöbeln. Das sind sozusagen ausgestanzte Umzugskartons zu simplen Möbeln zusammengefaltet – nur deutlich stabiler. Klingt wie eine Schnapsidee und war es im Grunde auch. Gerald Dissen hatte beste Feierlaune, ein gutes Bier in der Hand und nur ein Thema im Kopf: Pappmöbel. Kurz zuvor war er auf einer Nachhaltigkeitsmesse über einen Sessel aus Pappe gestolpert und seitdem ließ ihn die Vision von einem Interieur aus dem dicken Papier nicht mehr los. Auf einer WG-Party lernte er dann Lionel Palm kennen, der mindestens genauso begeistert von der Idee war. Und schon begann „Room in a Box“ täglich zu wachsen.
PAPPERLAPAPP
Ihr denkt, solche Möbel können doch niemals stabil sein? Falsch gedacht. Die hochwertige Schwerlastwellpappe ist nicht zu unterschätzen. Durch die perfekte Mischung aus 70 Prozent zertifiziertem Recyclingmaterial, 30 Prozent zertifizierten Frischefasern und veganem Stärkeleim, entsteht ein äußert stabiler Rohstoff für die Möbelherstellung – die Betten tragen beispielsweise sagenhafte 1.000 kg/m2. Pappmöbel sind also sehr langlebig und können auch problemlos mit dem Nomadenleben der Berliner Studenten mithalten. Sollten sie dennoch nicht mehr gebraucht werden, können sie zu 100 Prozent in den Rohstoffkreislauf zurückgeführt werden.

Einfachheit als Schlüssel: Bei „Room in a Box“ darf es gerne ganz simpel sein – einfache Systeme, einfach flexibel, einfach schön. Die beiden Gründer Gerald Dissen (links) und Lionel Palm hatten 2013 die Idee zu den Pappmöbeln und liefern mittlerweile in 25 europäische Länder. Fotos: Room in a Box
SACHLICH IN DER ÄSTHETIK, FUNKTIONELL IM EINSATZ
Room in a Box erlaubt auch hohe Ansprüche der Kunden. Bestes Beispiel dafür ist das Bett, denn die Wabenkonstruktion ist für nahezu jede Größe individuell anpassbar. Durch ein einfaches Stecksystem, kann sich die junge Familie so eine große Spielwiese in wenigen Minuten zusammenbauen und der großgewachsene Teenager etwas mehr Beinfreiheit verschaffen. Das schlichte, sachliche Design fügt sich außerdem in jedes Zimmer super ein. Und wer es gerne bunt mag, kann seiner Kreativität freien Lauf lassen und die Möbel einfach selbst nach Belieben anpinseln.
VON OST-BERLIN IN DIE WELT
Seit der Gründung 2013 ist Room in a Box stetig gewachsen. Mittlerweile kann man die Pappmöbel in 25 europäischen Ländern bestellen. Das kompakte und leichte Paket kommt dann per klimaneutralem Versand aus dem Berliner Osten direkt zu euch nach Hause. Wenn ihr also genug vom Möbel schleppen habt oder einfach mal was Neues braucht, stöbert doch mal bei den Jungs von Room in a Box.

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Category: Living

Foto: Room in a Box
Leben wie die Nomaden. Ein reizvolles Abenteuer oder eher eine Horrorvorstellung? Für mich wäre es nichts. Dabei leben wir jungen Leute in der Großstadt doch eigentlich wie Nomaden. Gestern erst in der neuen Übergangs-WG angekommen, ziehen wir morgen auch schon wieder aus. Sesshaft? Gibt’s nicht. Auch ich bin kürzlich mal wieder umgezogen. Neben Kleidung, unzähligen Büchern und meinem zerfetzten Lieblingskuscheltier, hatte ich natürlich auch ein paar Möbel im Gepäck. Doch die kamen bei dem ständigen Hin- und Her an die Grenzen ihrer Belastbarkeit. Nach zweimal schwer schleppen und Auf- und Abbauen hat meine schwedische Grundausstattung doch recht schnell ihren Geist aufgegeben.
VON DER SCHNAPSIDEE ZUM GESCHÄFTSMODELL
Tatsächlich geht es einfacher, ausgefallener und vor allem langlebiger: mit Pappmöbeln. Das sind sozusagen ausgestanzte Umzugskartons zu simplen Möbeln zusammengefaltet – nur deutlich stabiler. Klingt wie eine Schnapsidee und war es im Grunde auch. Gerald Dissen hatte beste Feierlaune, ein gutes Bier in der Hand und nur ein Thema im Kopf: Pappmöbel. Kurz zuvor war er auf einer Nachhaltigkeitsmesse über einen Sessel aus Pappe gestolpert und seitdem ließ ihn die Vision von einem Interieur aus dem dicken Papier nicht mehr los. Auf einer WG-Party lernte er dann Lionel Palm kennen, der mindestens genauso begeistert von der Idee war. Und schon begann „Room in a Box“ täglich zu wachsen.
PAPPERLAPAPP
Ihr denkt, solche Möbel können doch niemals stabil sein? Falsch gedacht. Die hochwertige Schwerlastwellpappe ist nicht zu unterschätzen. Durch die perfekte Mischung aus 70 Prozent zertifiziertem Recyclingmaterial, 30 Prozent zertifizierten Frischefasern und veganem Stärkeleim, entsteht ein äußert stabiler Rohstoff für die Möbelherstellung – die Betten tragen beispielsweise sagenhafte 1.000 kg/m2. Pappmöbel sind also sehr langlebig und können auch problemlos mit dem Nomadenleben der Berliner Studenten mithalten. Sollten sie dennoch nicht mehr gebraucht werden, können sie zu 100 Prozent in den Rohstoffkreislauf zurückgeführt werden.

Einfachheit als Schlüssel: Bei „Room in a Box“ darf es gerne ganz simpel sein – einfache Systeme, einfach flexibel, einfach schön. Die beiden Gründer Gerald Dissen (links) und Lionel Palm hatten 2013 die Idee zu den Pappmöbeln und liefern mittlerweile in 25 europäische Länder. Fotos: Room in a Box
SACHLICH IN DER ÄSTHETIK, FUNKTIONELL IM EINSATZ
Room in a Box erlaubt auch hohe Ansprüche der Kunden. Bestes Beispiel dafür ist das Bett, denn die Wabenkonstruktion ist für nahezu jede Größe individuell anpassbar. Durch ein einfaches Stecksystem, kann sich die junge Familie so eine große Spielwiese in wenigen Minuten zusammenbauen und der großgewachsene Teenager etwas mehr Beinfreiheit verschaffen. Das schlichte, sachliche Design fügt sich außerdem in jedes Zimmer super ein. Und wer es gerne bunt mag, kann seiner Kreativität freien Lauf lassen und die Möbel einfach selbst nach Belieben anpinseln.
VON OST-BERLIN IN DIE WELT
Seit der Gründung 2013 ist Room in a Box stetig gewachsen. Mittlerweile kann man die Pappmöbel in 25 europäischen Ländern bestellen. Das kompakte und leichte Paket kommt dann per klimaneutralem Versand aus dem Berliner Osten direkt zu euch nach Hause. Wenn ihr also genug vom Möbel schleppen habt oder einfach mal was Neues braucht, stöbert doch mal bei den Jungs von Room in a Box.

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By |LIVING|

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By |2019-06-03T14:05:06+00:00März 13th, 2019|LIVING, Viviana Michel|Kommentare deaktiviert für PAPP IT UP – SO SIMPEL IST WOHNEN HEUTE