Der kleinste Wal der Welt ist faszinierend und hat überall viele Fans. Das konnte den „Kalifornischen Schweinswal“ bisher allerdings leider nicht vor der Gefahr des Aussterbens bewahren. Schon 2018 könnte er nicht mehr existieren. Seine vielleicht letzte Chance könnte nun das Engagement von Hollywoodstar Leonardo DiCaprio werden.

LEONARDO DICAPRIO WILL DEN KLEINSTEN WAL DER WELT RETTEN

Oscar-Preisträger und Umweltaktivist Leonardo DiCaprio will den kleinsten Wal der Welt retten. Der nur 50 Kilogramm leichte Golftümmler ist vom Aussterben bedroht.
Er ist unfassbar klein, unglaublich niedlich und die kleinste Ausgabe aus der Familie der Ozeanriesen, der Wale. Die Rede ist von der höchst seltenen Schweinswalart, dem Kalifornischen Schweinswal. International besser bekannt als Vaquita. Das ist spanisch und steht für „kleine Kuh“, was, zumindest optisch, am ehesten seine Kuriosität ganz gut trifft. Der Mini-Wal wiegt nur etwa 50 Kilogramm bei einer Länge von 1,5 Metern. Beheimatet im Golf von Kalifornien hat er zwar viele Fans, vor allem aber ein großes Problem: Denn er ist aktuell, mehr denn je, akut vom Aussterben bedroht. Die ohnehin winzige Population inzwischen offenbar auf unter 100 Exemplare geschrumpft.
Obwohl diese, eine der bedrohtesten Säugetierarten überhaupt, auf der roten Liste der Weltnaturschutzunion (IUCN) mit den hundert am stärksten vom Aussterben bedrohten Arten, befindet, wird dem Vasquita der Raubfang einer ganz anderen Fischart zum Verhängnis, dem Totoaba. Dieser Fisch ist wegen seiner Schwimmblase – eines Organs – äußerst beliebt, die in getrockneter Form vor allem in China auf dem Schwarzmarkt verkauft wird. Es handelt sich um illegalen Raubfang, der Vaquita wird als Beifang allerdings in Mitleidenschaft gezogen. Die Schwimmblase des Totoaba wird z.B. gerne als Suppe verarbeitet und soll eine Reihe von Leiden kurieren und wegen seines hohen Kollagen-Gehalts sogar die Haut aufpolstern. Eine Schwimmblase des Totoaba soll, laut dem Magazin Spiegel, in Asien sogar Werte zwischen 10.000 und 20.000 Dollar erreichen.
Das führt dazu, dass es für die “kleinen Kühe” bereits fünf vor Zwölf ist. Forscher vermuten, dass die Tierart bereits 2018 nicht mehr existieren könnte.
Zum Glück kann der Mini-Wal mit seiner traurigen Berühmtheit auf die Unterstützung zahlreicher Fans hoffen. Dazu gehört die Tierschutz-Organisation Vivavaquita. Zu den mittlerweile auch prominenten Fans zählt auch Leonardo DiCaprio. Der Hollywoodstar ist für sein vielseitiges Umweltengagement, etwa beim Klimaschutz, bekannt.
Memorandum mithilfe der Leonardo DiCaprio Foundation
Dank des Einsatzes der Leonardo DiCaprio Foundation und des World Wildlife Fund könnte es nun neue Hoffnung für den Fortbestand der Tiere geben. Der mexikanische Präsident Enrique Pena Nieto, Leonardo DiCaprio und der Milliardär Carlos Slim sind zusammengekommen, um über neue Möglichkeiten, die Tierart zu schützen, zu sprechen. Dabei herausgekommen ist ein Memorandum.
Das Memorandum, welches der World Wildlife Fund und die Leonardo DiCaprio Foundation für die Tümmler ausgehandelt haben, sieht ein permanentes Fischverbot mit Stellnetzen vor. Mexikos Präsident betont die Wichtigkeit des Vorhabens und sicherte nun vollständige Unterstützung zu. Leonardo DiCaprios Aufruf zur Unterschriftensammlung sind über 200.000 Menschen gefolgt.

Die Welt braucht jetzt, mehr denn je, eine konzentrierte Führung auf allen Ebenen, um den Klimawandel und die Umweltschutzproblemeanzugehen. Ich fühle mich geehrt, mit Präsident Peña Nieto zu arbeiten, der sich als Vorbild für die Erhaltung der Ökosysteme eingesetzt hat, um die Zukunftsfähigkeit des Meereslebens im Golf zu sichern. Diese Aktion ist ein wichtiger Schritt, um sicherzustellen, dass der Golf von Kalifornien weiterhin lebendig und produktiv ist, vor allem für Arten, wie die kritisch gefährdete Vaquita.

LEONARDO DICAPRIO

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LEONARDO DICAPRIO
WILL DEN KLEINSTEN WAL
DER WELT RETTEN

Oscar-Preisträger und Umweltaktivist Leonardo DiCaprio will den kleinsten Wal der Welt retten. Der nur 50 Kilogramm leichte Golftümmler ist vom Aussterben bedroht.
Er ist unfassbar klein, unglaublich niedlich und die kleinste Ausgabe aus der Familie der Ozeanriesen, der Wale. Die Rede ist von der höchst seltenen Schweinswalart, dem Kalifornischen Schweinswal. International besser bekannt als Vaquita. Das ist spanisch und steht für „kleine Kuh“, was, zumindest optisch, am ehesten seine Kuriosität ganz gut trifft. Der Mini-Wal wiegt nur etwa 50 Kilogramm bei einer Länge von 1,5 Metern. Beheimatet im Golf von Kalifornien hat er zwar viele Fans, vor allem aber ein großes Problem: Denn er ist aktuell, mehr denn je, akut vom Aussterben bedroht. Die ohnehin winzige Population inzwischen offenbar auf unter 100 Exemplare geschrumpft.
Obwohl diese, eine der bedrohtesten Säugetierarten überhaupt, auf der roten Liste der Weltnaturschutzunion (IUCN) mit den hundert am stärksten vom Aussterben bedrohten Arten, befindet, wird dem Vasquita der Raubfang einer ganz anderen Fischart zum Verhängnis, dem Totoaba. Dieser Fisch ist wegen seiner Schwimmblase – eines Organs – äußerst beliebt, die in getrockneter Form vor allem in China auf dem Schwarzmarkt verkauft wird. Es handelt sich um illegalen Raubfang, der Vaquita wird als Beifang allerdings in Mitleidenschaft gezogen.
Die Schwimmblase des Totoaba wird z.B. gerne als Suppe verarbeitet und soll eine Reihe von Leiden kurieren und wegen seines hohen Kollagen-Gehalts sogar die Haut aufpolstern. Eine Schwimmblase des Totoaba soll, laut dem Magazin Spiegel, in Asien sogar Werte zwischen 10.000 und 20.000 Dollar erreichen.
Das führt dazu, dass es für die “kleinen Kühe” bereits fünf vor Zwölf ist. Forscher vermuten, dass die Tierart bereits 2018 nicht mehr existieren könnte.
Zum Glück kann der Mini-Wal mit seiner traurigen Berühmtheit auf die Unterstützung zahlreicher Fans hoffen. Dazu gehört die Tierschutz-Organisation Vivavaquita. Zu den mittlerweile auch prominenten Fans zählt auch Leonardo DiCaprio. Der Hollywoodstar ist für sein vielseitiges Umweltengagement, etwa beim Klimaschutz, bekannt.
Memorandum mithilfe der Leonardo DiCaprio Foundation
Dank des Einsatzes der Leonardo DiCaprio Foundation und des World Wildlife Fund könnte es nun neue Hoffnung für den Fortbestand der Tiere geben. Der mexikanische Präsident Enrique Pena Nieto, Leonardo DiCaprio und der Milliardär Carlos Slim sind zusammengekommen, um über neue Möglichkeiten, die Tierart zu schützen, zu sprechen. Dabei herausgekommen ist ein Memorandum.
Das Memorandum, welches der World Wildlife Fund und die Leonardo DiCaprio Foundation für die Tümmler ausgehandelt haben, sieht ein permanentes Fischverbot mit Stellnetzen vor. Mexikos Präsident betont die Wichtigkeit des Vorhabens und sicherte nun vollständige Unterstützung zu. Leonardo DiCaprios Aufruf zur Unterschriftensammlung sind über 200.000 Menschen gefolgt.

Die Welt braucht jetzt, mehr denn je, eine konzentrierte Führung
auf allen Ebenen, um den Klimawandel und die Umweltschutzprobleme
anzugehen. Ich fühle mich geehrt, mit Präsident Peña Nieto zu arbeiten,
der sich als Vorbild für die Erhaltung der Ökosysteme eingesetzt hat,
um die Zukunftsfähigkeit des Meereslebens im Golf zu sichern.
Diese Aktion ist ein wichtiger Schritt, um sicherzustellen, dass
der Golf von Kalifornien weiterhin lebendig und produktiv ist,
vor allem für Arten, wie die kritisch gefährdete Vaquita.

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Er ist unfassbar klein, unglaublich niedlich und die kleinste Ausgabe aus der Familie der Ozeanriesen, der Wale. Die Rede ist von der höchst seltenen Schweinswalart, dem Kalifornischen Schweinswal. International besser bekannt als Vaquita. Das ist spanisch und steht für „kleine Kuh“, was, zumindest optisch, am ehesten seine Kuriosität ganz gut trifft. Der Mini-Wal wiegt nur etwa 50 Kilogramm bei einer Länge von 1,5 Metern. Beheimatet im Golf von Kalifornien hat er zwar viele Fans, vor allem aber ein großes Problem: Denn er ist aktuell, mehr denn je, akut vom Aussterben bedroht. Die ohnehin winzige Population inzwischen offenbar auf unter 100 Exemplare geschrumpft.
Obwohl diese, eine der bedrohtesten Säugetierarten überhaupt, auf der roten Liste der Weltnaturschutzunion (IUCN) mit den hundert am stärksten vom Aussterben bedrohten Arten, befindet, wird dem Vasquita der Raubfang einer ganz anderen Fischart zum Verhängnis, dem Totoaba. Dieser Fisch ist wegen seiner Schwimmblase – eines Organs – äußerst beliebt, die in getrockneter Form vor allem in China auf dem Schwarzmarkt verkauft wird. Es handelt sich um illegalen Raubfang, der Vaquita wird als Beifang allerdings in Mitleidenschaft gezogen.
Die Schwimmblase des Totoaba wird z.B. gerne als Suppe verarbeitet und soll eine Reihe von Leiden kurieren und wegen seines hohen Kollagen-Gehalts sogar die Haut aufpolstern. Eine Schwimmblase des Totoaba soll, laut dem Magazin Spiegel, in Asien sogar Werte zwischen 10.000 und 20.000 Dollar erreichen.
Das führt dazu, dass es für die “kleinen Kühe” bereits fünf vor Zwölf ist. Forscher vermuten, dass die Tierart bereits 2018 nicht mehr existieren könnte.
Zum Glück kann der Mini-Wal mit seiner traurigen Berühmtheit auf die Unterstützung zahlreicher Fans hoffen. Dazu gehört die Tierschutz-Organisation Vivavaquita. Zu den mittlerweile auch prominenten Fans zählt auch Leonardo DiCaprio. Der Hollywoodstar ist für sein vielseitiges Umweltengagement, etwa beim Klimaschutz, bekannt.
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Dank des Einsatzes der Leonardo DiCaprio Foundation und des World Wildlife Fund könnte es nun neue Hoffnung für den Fortbestand der Tiere geben. Der mexikanische Präsident Enrique Pena Nieto, Leonardo DiCaprio und der Milliardär Carlos Slim sind zusammengekommen, um über neue Möglichkeiten, die Tierart zu schützen, zu sprechen. Dabei herausgekommen ist ein Memorandum.
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Die Welt braucht jetzt, mehr denn je, eine konzentrierte Führung
auf allen Ebenen, um den Klimawandel und die Umweltschutzprobleme
anzugehen. Ich fühle mich geehrt, mit Präsident Peña Nieto zu arbeiten,
der sich als Vorbild für die Erhaltung der Ökosysteme eingesetzt hat,
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By |2018-04-04T16:08:50+00:00August 28th, 2017|PEOPLE|Kommentare deaktiviert für Retter des kleinsten Wals der Welt