Wie werden wir leben? Wie werden wir arbeiten? Welche Energie treibt uns an? Macht uns die Digitalisierung überflüssig?

Sind die Städte
der Zukunft
intelligenter
als wir?

Text by Marco Voigt
Was hat Bielefeld mit Shanghai zu tun? Was können wir von China lernen? Macht uns die Digitalisierung dumm?
In Berlin kamen anlässlich der #GoDigital Konferenz, die von der Firma Wilo initiiert wurde, Experten aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft zusammen, um über den Zusammenhang von Digitalisierung, Energieeffizienz und Urbanisierung zu diskutieren. Wir haben uns einmal umgehört und gefragt, wie die Städte der Zukunft aussehen und was die Digitalisierung mit uns macht.

Berlin sollte viele kleine
Unternehmen ansiedeln
und diese dann groß
werden lassen.

Dr. CARSTEN VOIGTLÄNDER
Vorsitzender der Geschäftsführung
Vaillant Group

In Deutschland lebt die Mehrheit der Gesamtbevölkerung in Ballungszentren. Grund dafür ist die höhere Lebensqualität, das Angebot von Arbeitsplätzen, bessere Mobilitätsangebote sowie vielfältigere Freizeit-, Kultur- und Bildungsangebote. Junge Menschen, Familien und auch immer mehr ältere Menschen wollen deshalb in Städten wohnen. 2050, so prognostizieren die Vereinten Nationen, werden fast 70 Prozent der Weltbevölkerung in Ballungsräumen leben. Besonders Menschen in der Dritten Welt und in Schwellenländern verbinden mit der Urbanisierung in den eigenen Ländern und dem Blick gen Westen oft die Hoffnung auf ein besseres Leben.
Die global ausgerichtete deutsche Wirtschaft gerät beim Thema Urbanisierung ins Schwärmen. Denn in China, Indien und Afrika werden ganze Städte am Reißbrett entwickelt. Hier wachsen Städte in kürzester Zeit zu Megacities heran. Allein Indien plant die Entwicklung von 100 urbanen Zentren in den nächsten zehn Jahren. Das erfordert jede Menge Sachverstand und Intelligenz beim Bau von Häusern, Straßen oder der Wasser- und Energieversorgung.

Wir haben über 50.000
Tonnen CO2 reduziert.

CARSTEN CRAMER
Direktor für Vertrieb und Marketing
Borussia Dortmund

Dort kann man sich freilich nur sehr schwer vorstellen, dass wir in Deutschland nicht in der Lage sind, einen Flughafen zu planen und fristgerecht einzuweihen. Für die deutsche Wirtschaft muss das doch Auswirkungen haben, möchte man meinen. Ist der Westen gar unfähig, vom globalen Trend Urbanisierung zu profitieren? Oder kann der Westen auch urban? Immerhin ist der Urbanisierungsprozess in den westlichen Ländern weitestgehend abgeschlossen, denn bereits im Jahr 2012 lebten hier bereits knapp 75 Prozent der Menschen in Städten. Wir sollten also jede Menge Erfahrung haben. Urbanisierung hierzulande bedeutet aber immer noch eher die Optimierung von gewachsenen und bestehenden Strukturen. Ist eine Megacity also für uns zu komplex?
Weit gefehlt! Deutsche Unternehmen sind global Vorreiter in Sachen Digitalisierung und Nachhaltigkeit. Denn schon früh haben hiesige Unternehmenslenker erkannt, dass die globalen Herausforderungen oft nur durch intelligente Technologien zu lösen sind.
Für das Land der Dichter und Erfinder ist die Urbanisierung eine Jahrhundertchance, wenn es darum geht, neue Technologien zu entwickeln und diese zu exportieren. Ob Recycling, Energieeffizienz, Erneuerbare Energien, emissionsfreie Mobilitätskonzepte, Trink- und Abwasserversorgung, nachhaltige Bauweise oder Infrastruktur etc. – all diese Themenfelder eröffnen deutschen Unternehmen weltweit neue Möglichkeiten.

Berlin ist eine der grünsten
Metropolen die ich kenne.

JAN RADZEY
Senior Vice President Group Marketing
Wilo SE

Die Zukunft der lebenswerten Städte entscheidet sich aber auch an der Fähigkeit von Stadtverwaltungen, mit den ökologischen Herausforderungen fertig zu werden. Betonwüsten oder Müllberge in Städten sind nirgends attraktiv. Verstopfte Straßen ebenso wenig. Auch meiden immer mehr Menschen Städte mit schlechter Luft- und Wasserqualität. Die Städte brauchen also Lösungen, um attraktiv für die neue Generation Y zu sein, der der Besitz von materiellen Gütern längst nicht mehr so wichtig ist wie ihren Eltern. Höher im Kurs hingegen stehen Ungebundenheit, attraktive Arbeitsfelder und der flexible Umgang mit Arbeits- versus Freizeit.
So gibt es weltweit inzwischen ganze Heerscharen von sogenannten Digital Nomads, die sich zwischen New York, Shanghai, Berlin oder Moskau hin und her bewegen. Für diese heranwachsende Generation ist das teilen von Autos, E-Bikes oder Wohnungen gelebter Alltag und sie legen Wert auf nachhaltige, hippe Restaurants, Clubs und Freizeit. Die Städte stehen immer stärker untereinander im Wettbewerb um junge Menschen mit Drang zur Selbstverwirklichung. Urban Gardening war noch vor wenigen Jahren ein völlig unbekannter Begriff. Ebenso wenig konnte man sich kaum vorstellen, dass junge Unternehmen in Co-Working Spaces Seite an Seite würden arbeiten können. Heute sind es genau diese Entwicklungen, die eine Urbanisierung in der westlichen Welt auf positive Weise beeinflussen. Digitalisierung ist hier längst so selbstverständlich wie Zähneputzen.

Unsere Städte werden morgen
definitiv sicherer und
komfortabler sein.

Dr. THOMAS SCHLENKER
Head of Global Engineering & Digital Lab
Schüco International

Für junge Menschen ist Engagement im Bereich Nachhaltigkeit keine Frage mehr nach dem ob, sondern vielmehr nach dem wie. Architekten beschäftigen sich heute ganz selbstverständlich mit der Integration von Pflanzenkulturen in Fassaden zur Verbesserung der Luftqualität und Temperatur in den Städten. Neue Materialien und Oberflächen können Energie erzeugen, alte Industrieanlagen und nicht mehr benötigte Infrastrukturen, wie z.B. die ehemaligen Navy Yards in Brooklyn, New York, werden zu grünen Start-Up Zentren. Erst jüngst wurde bekannt, dass Sidewalk Labs, eine Tochtergesellschaft der Google-Holding Alphabet, eine ganze Stadt bauen wird. In China? In Indien? Weit gefehlt! Mitten im kanadischen Toronto, auf einem Areal am Hafen. Hier wird die digitale Vernetzung zentrales Thema sein. Besonders interessant, Alphabet wird sowohl die Infrastruktur errichten und auch die Stadt verwalten und betreiben. Unterirdisch werden Lieferroboter Bestellungen in die Häuser bringen, Müllroboter entfernen die Überreste des Tages, und autonome Fahrzeuge sorgen für intelligente Mobilität.
Und was ist mit Berlin? In Berlin könnte die steigende Wasserqualität am Bode Museum bald für Badespaß mitten in der Stadt sorgen. Und Berlin ist sicher auch eine der grünsten Metropolen der Welt. Und dennoch: Flughafen? Fehlanzeige! Schnelles Internet? Kaum. Elektromobilität? Quasi nicht existent. Digitale Verwaltung? Nein. Von einer digitalen Stadt Berlin sind wir meilenweit entfernt. Wenn gleich es einzelne Lichtblicke gibt. Und so bleibt uns zum Trost, eine der beliebtesten Städte der Welt zu sein.
Fazit: Unsere Städte werden zweifelsohne intelligenter und digitaler. Vernetzung ist das Schlagwort der kommenden Jahre. Die Digitalisierung ist nicht aufzuhalten. Datenschutz klingt in immer mehr Regionen der Welt wie ein Wort aus einer anderen Epoche. Vollständige Vernetzung ist die Devise. Daher mein Plädoyer: nehmt den Datenschützern in Deutschland endlich die Macht. Datenschutz mit Augenmaß ist sinnvoll, jedoch verbauen wir uns mit völlig überzogenen Gesetzen die Zukunft. Wenn wir hier nicht schnell begreifen, dass wir mitten in einem gesellschaftlichen Umbruch sind, wird sich die Generation Y vielleicht künftig eher nicht mehr in Berlin niederlassen, sondern schon bald in intelligenteren Städten der Welt zu Hause sein. Und ja, vielleicht braucht Deutschland sogar ein Digitalisierungsministerium.

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Berlin sollte viele kleine Unternehmen
ansiedeln und diese dann groß
werden lassen.

Dr. CARSTEN VOIGTLÄNDER
Vorsitzender der Geschäftsführung
Vaillant Group

In Deutschland lebt die Mehrheit der Gesamtbevölkerung in Ballungszentren. Grund dafür ist die höhere Lebensqualität, das Angebot von Arbeitsplätzen, bessere Mobilitätsangebote sowie vielfältigere Freizeit-, Kultur- und Bildungsangebote. Junge Menschen, Familien und auch immer mehr ältere Menschen wollen deshalb in Städten wohnen. 2050, so prognostizieren die Vereinten Nationen, werden fast 70 Prozent der Weltbevölkerung in Ballungsräumen leben. Besonders Menschen in der Dritten Welt und in Schwellenländern verbinden mit der Urbanisierung in den eigenen Ländern und dem Blick gen Westen oft die Hoffnung auf ein besseres Leben.
Die global ausgerichtete deutsche Wirtschaft gerät beim Thema Urbanisierung ins Schwärmen. Denn in China, Indien und Afrika werden ganze Städte am Reißbrett entwickelt. Hier wachsen Städte in kürzester Zeit zu Megacities heran. Allein Indien plant die Entwicklung von 100 urbanen Zentren in den nächsten zehn Jahren. Das erfordert jede Menge Sachverstand und Intelligenz beim Bau von Häusern, Straßen oder der Wasser- und Energieversorgung.
Dort kann man sich freilich nur sehr schwer vorstellen, dass wir in Deutschland nicht in der Lage sind, einen Flughafen zu planen und fristgerecht einzuweihen. Für die deutsche Wirtschaft muss das doch Auswirkungen haben, möchte man meinen. Ist der Westen gar unfähig, vom globalen Trend Urbanisierung zu profitieren? Oder kann der Westen auch urban? Immerhin ist der Urbanisierungsprozess in den westlichen Ländern weitestgehend abgeschlossen, denn bereits im Jahr 2012 lebten hier bereits knapp 75 Prozent der Menschen in Städten. Wir sollten also jede Menge Erfahrung haben. Urbanisierung hierzulande bedeutet aber immer noch eher die Optimierung von gewachsenen und bestehenden Strukturen. Ist eine Megacity also für uns zu komplex?

Wir haben über 50.000 Tonnen
CO2 reduziert.

CARSTEN CRAMER
Direktor für Vertrieb und Marketing
Borussia Dortmund

Weit gefehlt! Deutsche Unternehmen sind global Vorreiter in Sachen Digitalisierung und Nachhaltigkeit. Denn schon früh haben hiesige Unternehmenslenker erkannt, dass die globalen Herausforderungen oft nur durch intelligente Technologien zu lösen sind.
Für das Land der Dichter und Erfinder ist die Urbanisierung eine Jahrhundertchance, wenn es darum geht, neue Technologien zu entwickeln und diese zu exportieren. Ob Recycling, Energieeffizienz, Erneuerbare Energien, emissionsfreie Mobilitätskonzepte, Trink- und Abwasserversorgung, nachhaltige Bauweise oder Infrastruktur etc. – all diese Themenfelder eröffnen deutschen Unternehmen weltweit neue Möglichkeiten.
Die Zukunft der lebenswerten Städte entscheidet sich aber auch an der Fähigkeit von Stadtverwaltungen, mit den ökologischen Herausforderungen fertig zu werden. Betonwüsten oder Müllberge in Städten sind nirgends attraktiv. Verstopfte Straßen ebenso wenig. Auch meiden immer mehr Menschen Städte mit schlechter Luft- und Wasserqualität. Die Städte brauchen also Lösungen, um attraktiv für die neue Generation Y zu sein, der der Besitz von materiellen Gütern längst nicht mehr so wichtig ist wie ihren Eltern. Höher im Kurs hingegen stehen Ungebundenheit, attraktive Arbeitsfelder und der flexible Umgang mit Arbeits- versus Freizeit.

Berlin ist eine der grünsten
Metropolen die ich kenne.

JAN RADZEY
Senior Vice President Group Marketing
Wilo SE

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Für junge Menschen ist Engagement im Bereich Nachhaltigkeit keine Frage mehr nach dem ob, sondern vielmehr nach dem wie. Architekten beschäftigen sich heute ganz selbstverständlich mit der Integration von Pflanzenkulturen in Fassaden zur Verbesserung der Luftqualität und Temperatur in den Städten. Neue Materialien und Oberflächen können Energie erzeugen, alte Industrieanlagen und nicht mehr benötigte Infrastrukturen, wie z.B. die ehemaligen Navy Yards in Brooklyn, New York, werden zu grünen Start-Up Zentren. Erst jüngst wurde bekannt, dass Sidewalk Labs, eine Tochtergesellschaft der Google-Holding Alphabet, eine ganze Stadt bauen wird. In China? In Indien? Weit gefehlt! Mitten im kanadischen Toronto, auf einem Areal am Hafen. Hier wird die digitale Vernetzung zentrales Thema sein. Besonders interessant, Alphabet wird sowohl die Infrastruktur errichten und auch die Stadt verwalten und betreiben. Unterirdisch werden Lieferroboter Bestellungen in die Häuser bringen, Müllroboter entfernen die Überreste des Tages, und autonome Fahrzeuge sorgen für intelligente Mobilität.

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By | 2017-12-07T09:53:12+01:00 November 28th, 2017|Think Green|Kommentare deaktiviert für Sind die Städte der Zukunft intelligenter als wir?