An nachwachsenden Fasern gibt es ja bereits einige progressive Vorreiter, wie etwa Bambus oder sogar Milchproteinfasern. Aus den Tiefen der Ozeane wächst uns jetzt ein neuer Trend entgegen: Die Algen erobern die Modeszene, nachdem sie sich erst in der japanischen Küche, und dann auch in der hiesigen ausgebreitet haben…

Vergesst Kaschmir,
hier kommt die Alge!

Text by Marco Voigt
Das grüne Gewächs aus dem Meer wird hip. Der Trend zur Alge begann gefühlt irgendwann in den Nullerjahren, als die Sushi-Welle unaufhaltsam aus Japans Küchen in die europäische Haute Cuisine hinüberschwappte. Das Grünzeug rund um den heißbegehrten und frisch verarbeiteten Rohfisch hat die Food-Szene seither ordentlich aufgemischt. Und es erreicht nach Zwischenstationen in der Kosmetikbranche jetzt auch die Modewelt!
Algen gewinnen als Grundlage für Textilien an Bedeutung, indem sie zu hochwertigen, nachwachsenden Fasern verarbeitet werden. Z.B unter dem Patentnamen SeaCell® der smartfiberAG. Sie bestechen dabei durch hervorragende Produkteigenschaften, sind besonders weich und anschmiegsam. Das macht die Faser speziell für Unterwäsche interessant. Sie kommt z.B. auch in den supersoften Basics von Daily’s zum Einsatz.
Den SeaCell-Algenfasern werden sogar gesundheitsfördernde und pflegende Eigenschaften zugeschrieben: Sie enthalten neben Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen auch sogenannte Antioxidantien, die freie Radikale unschädlich machen. Auch die Umwelt profitiert von der Verarbeitung der Algenfasern, denn die natürlichen Ausgangsstoffe aus dem Meer regenerieren sich sehr schnell.
Unter Wasser gewachsen, auf der Berlin Fashion Week präsentiert
Absolut neu am Markt ist die zu 100% aus Algen bestehende Faser ALGAEFABRICS, die Ende 2017 in die Produktion geht. Die dafür verwendete Faser Cladophora wird unter Wasser gezüchtet und bietet somit ein völlig neuartiges, umweltschonendes Produktionsverfahren. Es wurde mit dem Global Change Award 2015 ausgezeichnet. Als erfolgreich realisiertes Produkt aus dem Designer-Verbund der niederländischen Organisation Studio Tjeerd Veenhoven wurde das verblüffend Baumwoll-ähnliche Ergebnis aus den natürlichen Algen im Greenshowroom bei der Fashion Week präsentiert. Wir freuen uns jetzt schon auf die schönen neuen Kleidungsstücke, die zukünftig aus dieser neuen Faser entstehen werden.
Und das sind Sommerschuhe aus Algentextilien, gesehen am Stand von El Naturalista bei unserem Rundgang im Greenshowroom im Funkhaus Berlin. Das spanische Unternehmen setzt auf nachwachsende und möglichst vegane Rohstoffe aus der Natur. Für die sommerlichen Stoffschuhe kommen übrigens nicht nur Algen zum Einsatz, sondern sogar auch Muscheln! Diese werden, zerkleinert, in der Gummisohle aus Naturkautschuk eingearbeitet.
Wo finden wir die Alge als nächstes?
Und das sind Sommerschuhe aus Algentextilien, gesehen am Stand von El Naturalista bei unserem Rundgang im Greenshowroom im Funkhaus Berlin. Das spanische Unternehmen setzt auf nachwachsende und möglichst vegane Rohstoffe aus der Natur. Für die sommerlichen Stoffschuhe kommen übrigens nicht nur Algen zum Einsatz, sondern sogar auch Muscheln! Diese werden, zerkleinert, in der Gummisohle aus Naturkautschuk eingearbeitet.

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Text by Marco Voigt
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Wo finden wir die Alge als nächstes?
Und das sind Sommerschuhe aus Algentextilien, gesehen am Stand von El Naturalista bei unserem Rundgang im Greenshowroom im Funkhaus Berlin. Das spanische Unternehmen setzt auf nachwachsende und möglichst vegane Rohstoffe aus der Natur. Für die sommerlichen Stoffschuhe kommen übrigens nicht nur Algen zum Einsatz, sondern sogar auch Muscheln! Diese werden, zerkleinert, in der Gummisohle aus Naturkautschuk eingearbeitet.

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hier kommt die Alge!

Category: Fashion
Das grüne Gewächs aus dem Meer wird hip. Der Trend zur Alge begann gefühlt irgendwann in den Nullerjahren, als die Sushi-Welle unaufhaltsam aus Japans Küchen in die europäische Haute Cuisine hinüberschwappte. Das Grünzeug rund um den heißbegehrten und frisch verarbeiteten Rohfisch hat die Food-Szene seither ordentlich aufgemischt. Und es erreicht nach Zwischenstationen in der Kosmetikbranche jetzt auch die Modewelt!
Algen gewinnen als Grundlage für Textilien an Bedeutung, indem sie zu hochwertigen, nachwachsenden Fasern verarbeitet werden. Z.B unter dem Patentnamen SeaCell® der smartfiberAG. Sie bestechen dabei durch hervorragende Produkteigenschaften, sind besonders weich und anschmiegsam. Das macht die Faser speziell für Unterwäsche interessant. Sie kommt z.B. auch in den supersoften Basics von Daily’s zum Einsatz. Den SeaCell-Algenfasern werden sogar gesundheitsfördernde und pflegende Eigenschaften zugeschrieben: Sie enthalten neben Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen auch sogenannte Antioxidantien, die freie Radikale unschädlich machen. Auch die Umwelt profitiert von der Verarbeitung der Algenfasern, denn die natürlichen Ausgangsstoffe aus dem Meer regenerieren sich sehr schnell.
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Wo finden wir die Alge als nächstes?
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By |2018-04-03T15:11:43+00:00September 20th, 2017|FASHION|Kommentare deaktiviert für Vergesst Kaschmir, hier kommt die Alge!