Das Berghain (abgeleitet aus den beiden Berliner Bezirken Kreuzberg und Friedrichshain) ist ein sonderbarer Ort. Am Ostbahnhof prangt der Beton-Koloss gen Nachthimmel, selbst vor den anarchischen Wänden hört man noch das Wummern der Musik. Man ahnt, wie ohrenbetäubend laut es drinnen sein mag. Von Journalisten gern als „Kirche des Exzesses“, „Märchenwelt“ oder „Architektur-Porno“ beschrieben, werden seine Besucher als „Jünger“ überhöht. 2004 offiziell aus dem in den späten 80ern gegründeten Club „Ostgut“ entstanden, prägt das Etablissement seit jeher die Techno- und Housekultur in Berlin. Dem Berghain gelangen schon diverse Auszeichnungen, z. B. als bester Club der Welt, darunter mehrmals von der New York Times oder dem DJ Mag.

Wanted: Der Bezwinger
der Berghain-Schlange

Wie man am härtesten Türsteher der Welt vorbeikommt – und was einen dabei warm hält
Das Berghain (abgeleitet aus den beiden Berliner Bezirken Kreuzberg und Friedrichshain) ist ein sonderbarer Ort. Am Ostbahnhof prangt der Beton-Koloss gen Nachthimmel, selbst vor den anarchischen Wänden hört man noch das Wummern der Musik. Man ahnt, wie ohrenbetäubend laut es drinnen sein mag. Von Journalisten gern als „Kirche des Exzesses“, „Märchenwelt“ oder „Architektur-Porno“ beschrieben, werden seine Besucher als „Jünger“ überhöht. 2004 offiziell aus dem in den späten 80ern gegründeten Club „Ostgut“ entstanden, prägt das Etablissement seit jeher die Techno- und Housekultur in Berlin. Dem Berghain gelangen schon diverse Auszeichnungen, z. B. als bester Club der Welt, darunter mehrmals von der New York Times oder dem DJ Mag.
Seit dem Umbau und der Renovierung 2017 erstrahlt der Club in neuem Glanz – ein Grund mehr also, einmal vorbeizuschauen. Doch der Club tut heimlich, Fotos der Innenräume sind nicht gestattet und die Gäste werden nach strengen (Nicht-)Richtlinien aussortiert. Claire Danes, Hauptdarstellerin der Netflix-Serie „Homeland“ bezeichnet das Berghain gleich als den besten Ort der Welt, andere Prominente kommen gar nicht erst rein. Um die Privatsphäre der Gäste zu schützen werden Kameras abgenommen, Linsen von Smartphones abgeklebt oder bei Nichtbeachtung der Fotoregel der Rauswurf angedroht. Doch was ist so besonders am Berghain?
Die meisten Gäste sind zwischen 25 und 50 Jahre alt, Teenies sind nicht erwünscht. Nach welchen Kriterien genau die Türsteher entscheiden, ist ungewiss – entweder man wird durchgewunken oder mit einem leichten Kopfschütteln aus der Schlange entfernt. Ursprünglich der Schwulenszene entsprungen, glauben manche, dass man nur als schlanker, hübscher Junge reinkommt. Einmal abgewiesen hat es meist keinen Sinn, zu diskutieren. Einige stellen sich einfach nochmal ans Ende der Schlange, um ihr Glück erneut zu versuchen. Bei Wartezeiten von, im schlimmsten Falle, sechs Stunden in eisiger, dunkler Kälte, ist das keine Freude.
Da die Türsteher gerne mal den Ur-Berlinern den Vortritt lassen, könnte es helfen, wie ein Ur-Berliner auszusehen. Nötig dafür sind ein paar essentielle Zutaten. Erstens, sei individuell, aber nicht zu individuell. Wer ins Berghain geht, ist selbstbewusst und bei klarem Verstand. Das sollte dein Outfit auch widerspiegeln: Eine Prise Selbstbewusstsein gemischt mit lässigem Style und sicherem Auftreten. Besoffene Cliquen oder zugedröhnte Querulanten kommen nicht rein. Wer also das Berghain betreten möchte, sollte zunächst an seinem Gemütszustand arbeiten. Das Outfit sollte praktisch sein, denn Ansteherei und das Warten auf den ersten Drink lassen sich, vor allem im Winter, weder in dünnem Seidenjäckchen, noch in 20cm Hacken besonders gut bewältigen. Am besten macht man sich im Vorhinein klar, dass der Besuch im Berghain viele Stunden dauern kann und ein Sitzplatz niemandem beschert bleibt. Also: Die Außentemperaturen berücksichtigend, bequem und lässig aussehen – und dabei noch individuell wirken. Klingt nach einem bescheuerten Balanceakt, der gar keinen Spaß macht. Wir haben hier einige Vorschläge für euch, wie es trotzdem klappen kann:

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Wie man am härtesten Türsteher der Welt vorbeikommt – und was einen dabei warm hält
Das Berghain (abgeleitet aus den beiden Berliner Bezirken Kreuzberg und Friedrichshain) ist ein sonderbarer Ort. Am Ostbahnhof prangt der Beton-Koloss gen Nachthimmel, selbst vor den anarchischen Wänden hört man noch das Wummern der Musik. Man ahnt, wie ohrenbetäubend laut es drinnen sein mag. Von Journalisten gern als „Kirche des Exzesses“, „Märchenwelt“ oder „Architektur-Porno“ beschrieben, werden seine Besucher als „Jünger“ überhöht. 2004 offiziell aus dem in den späten 80ern gegründeten Club „Ostgut“ entstanden, prägt das Etablissement seit jeher die Techno- und Housekultur in Berlin. Dem Berghain gelangen schon diverse Auszeichnungen, z. B. als bester Club der Welt, darunter mehrmals von der New York Times oder dem DJ Mag.
Seit dem Umbau und der Renovierung 2017 erstrahlt der Club in neuem Glanz – ein Grund mehr also, einmal vorbeizuschauen. Doch der Club tut heimlich, Fotos der Innenräume sind nicht gestattet und die Gäste werden nach strengen (Nicht-)Richtlinien aussortiert. Claire Danes, Hauptdarstellerin der Netflix-Serie „Homeland“ bezeichnet das Berghain gleich als den besten Ort der Welt, andere Prominente kommen gar nicht erst rein. Um die Privatsphäre der Gäste zu schützen werden Kameras abgenommen, Linsen von Smartphones abgeklebt oder bei Nichtbeachtung der Fotoregel der Rauswurf angedroht. Doch was ist so besonders am Berghain?
Die meisten Gäste sind zwischen 25 und 50 Jahre alt, Teenies sind nicht erwünscht. Nach welchen Kriterien genau die Türsteher entscheiden, ist ungewiss – entweder man wird durchgewunken oder mit einem leichten Kopfschütteln aus der Schlange entfernt. Ursprünglich der Schwulenszene entsprungen, glauben manche, dass man nur als schlanker, hübscher Junge reinkommt. Einmal abgewiesen hat es meist keinen Sinn, zu diskutieren. Einige stellen sich einfach nochmal ans Ende der Schlange, um ihr Glück erneut zu versuchen. Bei Wartezeiten von, im schlimmsten Falle, sechs Stunden in eisiger, dunkler Kälte, ist das keine Freude.

Sven Marquardt  |  Berghain-Türsteher

Da die Türsteher gerne mal den Ur-Berlinern den Vortritt lassen, könnte es helfen, wie ein Ur-Berliner auszusehen. Nötig dafür sind ein paar essentielle Zutaten. Erstens, sei individuell, aber nicht zu individuell. Wer ins Berghain geht, ist selbstbewusst und bei klarem Verstand. Das sollte dein Outfit auch widerspiegeln: Eine Prise Selbstbewusstsein gemischt mit lässigem Style und sicherem Auftreten. Besoffene Cliquen oder zugedröhnte Querulanten kommen nicht rein. Wer also das Berghain betreten möchte, sollte zunächst an seinem Gemütszustand arbeiten. Das Outfit sollte praktisch sein, denn Ansteherei und das Warten auf den ersten Drink lassen sich, vor allem im Winter, weder in dünnem Seidenjäckchen, noch in 20cm Hacken besonders gut bewältigen. Am besten macht man sich im Vorhinein klar, dass der Besuch im Berghain viele Stunden dauern kann und ein Sitzplatz niemandem beschert bleibt. Also: Die Außentemperaturen berücksichtigend, bequem und lässig aussehen – und dabei noch individuell wirken. Klingt nach einem bescheuerten Balanceakt, der gar keinen Spaß macht. Wir haben hier einige Vorschläge für euch, wie es trotzdem klappen kann:

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Das Berghain (abgeleitet aus den beiden Berliner Bezirken Kreuzberg und Friedrichshain) ist ein sonderbarer Ort. Am Ostbahnhof prangt der Beton-Koloss gen Nachthimmel, selbst vor den anarchischen Wänden hört man noch das Wummern der Musik. Man ahnt, wie ohrenbetäubend laut es drinnen sein mag. Von Journalisten gern als „Kirche des Exzesses“, „Märchenwelt“ oder „Architektur-Porno“ beschrieben, werden seine Besucher als „Jünger“ überhöht. 2004 offiziell aus dem in den späten 80ern gegründeten Club „Ostgut“ entstanden, prägt das Etablissement seit jeher die Techno- und Housekultur in Berlin. Dem Berghain gelangen schon diverse Auszeichnungen, z. B. als bester Club der Welt, darunter mehrmals von der New York Times oder dem DJ Mag.
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Sven Marquardt  |  Berghain-Türsteher

Da die Türsteher gerne mal den Ur-Berlinern den Vortritt lassen, könnte es helfen, wie ein Ur-Berliner auszusehen. Nötig dafür sind ein paar essentielle Zutaten. Erstens, sei individuell, aber nicht zu individuell. Wer ins Berghain geht, ist selbstbewusst und bei klarem Verstand. Das sollte dein Outfit auch widerspiegeln: Eine Prise Selbstbewusstsein gemischt mit lässigem Style und sicherem Auftreten. Besoffene Cliquen oder zugedröhnte Querulanten kommen nicht rein. Wer also das Berghain betreten möchte, sollte zunächst an seinem Gemütszustand arbeiten. Das Outfit sollte praktisch sein, denn Ansteherei und das Warten auf den ersten Drink lassen sich, vor allem im Winter, weder in dünnem Seidenjäckchen, noch in 20cm Hacken besonders gut bewältigen. Am besten macht man sich im Vorhinein klar, dass der Besuch im Berghain viele Stunden dauern kann und ein Sitzplatz niemandem beschert bleibt. Also: Die Außentemperaturen berücksichtigend, bequem und lässig aussehen – und dabei noch individuell wirken. Klingt nach einem bescheuerten Balanceakt, der gar keinen Spaß macht. Wir haben hier einige Vorschläge für euch, wie es trotzdem klappen kann:

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By |2018-04-03T12:37:23+00:00Oktober 5th, 2017|MOVE|Kommentare deaktiviert für Wanted: Der Bezwinger der Berghain-Schlange