In Zukunft könnte es vielleicht heißen: Was sagt meine Jacke dazu? Anstatt wie gewohnt: Wie steht mir die Jacke? Interessante Aussichten sind das, denn Designer sind gerade auf dem besten Wege, aufsehenerregende Designs mit intelligenten Funktionen zu verbinden. So wird das Thema Mode zum Erlebnis.

Wearables: Gib Stoff
für Dein Smartphone!

Wearables sind das Zauberwort für verschiedenste technische Anwendungen, die sich leicht oder sogar unsichtbar am Körper tragen lassen. Von Smartwatches über Fitness-Armbänder, bis hin zum Blutdruck-Messgerät oder im Prinzip auch Hörgerät. All das fällt unter das Konzept des “Wearable Computings”.
Auch Kleidungsstücke werden zu Wearables, indem sie mit Elektronik ausgestattet werden (mit oder ohne Computersystem). Wie zum Beispiel mit LEDs/OLED oder einer Elektrolumineszenz-Folie. Faszinierend wird es, wenn sich intelligente Funktionen mit aufsehenerregenden Designs verbinden! Die Energieversorgung kann dabei im besten Fall direkt aus der Bewegungsenergie des Körpers oder aus regenerativen Energiequellen, etwa Solarenergie, erfolgen. Ob sich die Wearables in Zukunft erfolgreich etablieren werden, hängt letztlich davon ab, welche Vorteile überwiegen, wenn man die Faktoren Kosten, Aussehen und Aufwand für das An- und Ablegen abwägt.
6 spannende Beispiele für Wearable Fashion:
1. Die niederländische Designerin Pauline van Dongen geht mit ihrer intelligenten Denimjacke “Issho” neue Wege im Bereich Wearable Technology. Sensoren im Stoff reagieren auf eine schlechte Körperhaltung und übertragen eine “Warnung” an den Träger mit einem sanften Klopfen auf den oberen Rücken.
2. Die mi.mu-Glovesaus Großbritannien/London sind Handschuhe, die Musik und Visualisierung live steuern können. Sie sind eine Verschmelzung von Textilien und elektronischen Sensoren. Kombiniert mit Gestenerkennung und Mapping-Software bieten die mi.mu-Handschuhe einen neuartigen Ansatz zur Steuerung von Musik und Visuals mit intuitiver menschlicher Bewegung.
3. Die Textilien des New Yorker  Designers Nikolas Gregory Bentel zeigen die Verschmutzung der Umgebungsluft an. Die Farben der Aerochromics Hemden ändern ihre Muster, wenn sie verschiedenen Verschmutzungsniveaus in der Luft ausgesetzt sind. Dabei reagieren die Schadstoffe, die das Hemd aufnimmt, mit eingebetteten chemischen Salzen, die Kohlenmonoxid zu Kohlendioxid umwandeln. Eine clevere Idee, um auf die zunehmende Luftverschmutzung in vielen Städten aufmerksam zu machen!
4. In Kooperation mit Google hat das Traditions-Jeanslabel Levi’s eine neue Jacke erdacht, die Radfahrern eine einfache Bedienung ihres Handys und von mobilen Apps per Wischbewegung über den Ärmel ermöglicht. Mit der Levi’s® Commuter x Jacquard von Google Trucker Jacke kann der Träger z.B. die Musik-Lautstärke seines mobilen Gerätes anpassen kann, Anrufe tätigen oder seine Navigations-App steuern. Die waschbare Jacke wird, in Kooperation mit dem Textil-Technologie Start-Up Evrnu, teilweise aus Post-Consumer-Baumwoll-Abfällen gefertigt.
5. Die Berlinerin Designerin Veronika Aumann verwandelt Stoff in einen interaktiven Bildschirm. Auf dem Gewebe sind kleine LEDs und ein Chip aufgebracht. Bedient wird die Oberfläche über einen in der Tasche versteckten Schalter, der mit einer App verbunden ist. Denkbar wäre ein Einsatz des Screenstoffs als Polsterbezug in Restaurants oder öffentlichen Verkehrsmitteln, um zum Beispiel Reservierungen anzuzeigen.
6. Ein innovatives Wearable in Taschenform und aus recycelten PET-Flaschen präsentierte das dänische Eco-Label Knowledge Cotton Apparel im Greenshowroom der Fashion Week Berlin 2017: Einen Rucksack mit integrierter Solar-Ladefläche, der es dem Träger ermöglicht, unterwegs sein Smartphone aus 100% regenerativer Energie aufzuladen. Seit 1969 steht das Männermode-Label für Qualität in Sachen Fairtrade Mode.

Das könnte dir auch gefallen
MORE THINK GREEN STORIES →

Wearables: Gib Stoff
für Dein Smartphone!

Wearables sind das Zauberwort für verschiedenste technische Anwendungen, die sich leicht oder sogar unsichtbar am Körper tragen lassen. Von Smartwatches über Fitness-Armbänder, bis hin zum Blutdruck-Messgerät oder im Prinzip auch Hörgerät. All das fällt unter das Konzept des “Wearable Computings”.
Auch Kleidungsstücke werden zu Wearables, indem sie mit Elektronik ausgestattet werden (mit oder ohne Computersystem). Wie zum Beispiel mit LEDs/OLED oder einer Elektrolumineszenz-Folie. Faszinierend wird es, wenn sich intelligente Funktionen mit aufsehenerregenden Designs verbinden! Die Energieversorgung kann dabei im besten Fall direkt aus der Bewegungsenergie des Körpers oder aus regenerativen Energiequellen, etwa Solarenergie, erfolgen. Ob sich die Wearables in Zukunft erfolgreich etablieren werden, hängt letztlich davon ab, welche Vorteile überwiegen, wenn man die Faktoren Kosten, Aussehen und Aufwand für das An- und Ablegen abwägt.
6 spannende Beispiele für Wearable Fashion:

1

Die niederländische Designerin Pauline van Dongen geht mit ihrer intelligenten Denimjacke “Issho” neue Wege im Bereich Wearable Technology. Sensoren im Stoff reagieren auf eine schlechte Körperhaltung und übertragen eine “Warnung” an den Träger mit einem sanften Klopfen auf den oberen Rücken.

2

Die mi.mu-Glovesaus Großbritannien/London sind Handschuhe, die Musik und Visualisierung live steuern können. Sie sind eine Verschmelzung von Textilien und elektronischen Sensoren. Kombiniert mit Gestenerkennung und Mapping-Software bieten die mi.mu-Handschuhe einen neuartigen Ansatz zur Steuerung von Musik und Visuals mit intuitiver menschlicher Bewegung.

3

Die Textilien des New Yorker  Designers Nikolas Gregory Bentel zeigen die Verschmutzung der Umgebungsluft an. Die Farben der Aerochromics Hemden ändern ihre Muster, wenn sie verschiedenen Verschmutzungsniveaus in der Luft ausgesetzt sind. Dabei reagieren die Schadstoffe, die das Hemd aufnimmt, mit eingebetteten chemischen Salzen, die Kohlenmonoxid zu Kohlendioxid umwandeln. Eine clevere Idee, um auf die zunehmende Luftverschmutzung in vielen Städten aufmerksam zu machen!

4

In Kooperation mit Google hat das Traditions-Jeanslabel Levi’s eine neue Jacke erdacht, die Radfahrern eine einfache Bedienung ihres Handys und von mobilen Apps per Wischbewegung über den Ärmel ermöglicht. Mit der Levi’s® Commuter x Jacquard von Google Trucker Jacke kann der Träger z.B. die Musik-Lautstärke seines mobilen Gerätes anpassen kann, Anrufe tätigen oder seine Navigations-App steuern. Die waschbare Jacke wird, in Kooperation mit dem Textil-Technologie Start-Up Evrnu, teilweise aus Post-Consumer-Baumwoll-Abfällen gefertigt.

5

Die Berlinerin Designerin Veronika Aumann verwandelt Stoff in einen interaktiven Bildschirm. Auf dem Gewebe sind kleine LEDs und ein Chip aufgebracht. Bedient wird die Oberfläche über einen in der Tasche versteckten Schalter, der mit einer App verbunden ist. Denkbar wäre ein Einsatz des Screenstoffs als Polsterbezug in Restaurants oder öffentlichen Verkehrsmitteln, um zum Beispiel Reservierungen anzuzeigen.

6

Ein innovatives Wearable in Taschenform und aus recycelten PET-Flaschen präsentierte das dänische Eco-Label Knowledge Cotton Apparel im Greenshowroom der Fashion Week Berlin 2017: Einen Rucksack mit integrierter Solar-Ladefläche, der es dem Träger ermöglicht, unterwegs sein Smartphone aus 100% regenerativer Energie aufzuladen. Seit 1969 steht das Männermode-Label für Qualität in Sachen Fairtrade Mode.

Das könnte dir auch gefallen

Schwalbe unter Strom

By |Think Green|

Die Schwalbe ist zurück. Das Design: Retro und original. Jugenderinnerungen werden wach, zumindest bei dem ein oder anderen Ost-sozialisierten Menschen. ...

MORE THINK GREEN STORIES →
By | 2017-10-20T16:16:53+02:00 September 20th, 2017|Think Green|Kommentare deaktiviert für Wearables: Gib Stoff für Dein Smartphone!